md - An einer Privatisierung ist das "Interesse der DFS erkaltet". Mit diesen klaren Worten äußerte sich der Geschäftsführer der Deutschen Flugsicherung, Dieter Kaden, zu einem denkbaren (Teil-)Verkauf seines Unternehmens, der vor einigen Jahren bereits in die Wege geleitet worden war. 2004 hatte die damalige Bundesregierung, Alleineigentümer der DFS, die Kapitalprivatisierung der Gesellschaft beschlossen; nur eine Sperrminorität (25 %) sollte beim Bund bleiben. Im Oktober 2006 verweigerte aber Bundespräsident Horst Köhler dem Gesetz, das die Kapitalprivatisierung ermöglichen sollte, wegen der hoheitlichen Aufgabenstellung und des sonderpolizeilichen Charakters der Flugsicherung seine Unterschrift und wies dieses mit seinem Veto zurück. Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen jedoch so verändert, dass der DFS keine Vorteile mehr durch einen Rückzug des Bundes entstünden. Gemäß Kaden ist ...
Börsen-Zeitung, 06.03.2010,
Autor md,
Ausgabe Nr. 45,
Seite 13, 233 Worte