DAS CFO-INTERVIEW: Sirona von Schuldenlast befreit
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DAS CFO-INTERVIEW:
Sirona von Schuldenlast befreit
Frühere Siemens-Tochter nach drei Leveraged Buy-outs in New York erfolgreich
Börsen-Zeitung, 11.2.2012wb Frankfurt - Sirona Dental hat Verschuldung aus der Zeit in Händen von Private Equity abgeschüttelt und ist nun wie üblich für das operative Geschäft finanziert. "Wir fühlen uns an der New Yorker Börse wohl", sagt Simone Blank, die Finanzchefin von Sirona Dental, im Interview der Börsen-Zeitung. Sie hat keine Pläne, mit der ehemaligen Siemens-Aktivität, die maßgeblich im hessischen Bensheim entwickelt und produziert, von Salzburg aus geführt wird und deren Investor Relations in New York angesiedelt sind, an die Frankfurter Börse zu wechseln.Aus den Zeiten von drei Buy-outs stecke Disziplin auf der Kostenseite und bei sich bietenden Übernahmemöglichkeiten in den Knochen. "Dreimal Leveraged Buy-out heißt auch dreimal wieder die Schulden zurückbezahlen", betont Blank.Es gebe keinen direkt vergleichbaren Wettbewerber, die meisten Konkurrenten seien privat gehaltene Unternehmen. Doch sei die Aufmerksamkeit für dieses Healthcare-Geschäft in den USA bei Investoren und Analysten am stärksten. "Das Wachstum von Sirona ist organisch - aus meiner Sicht ist das das beste Wachstum", sagt sie im Gespräch.Bis jetzt hat Sirona, die über einen "Reverse Merger" - die Übernahme eines an der Nasdaq gelisteten kleineren Rivalen - an die Börse gekommen war, noch nie Dividende ausgeschüttet. Doch Blank lässt durchblicken, dass der führende Lieferant für Zahnarztpraxen dies nach seiner Entschuldung ändern könnte. Sirona berichtet in Dollar. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird in Euro fakturiert und 70 % der Kosten entstehen in der Gemeinschaftswährung. "Damit ist das operative Ergebnis relativ unbeeinflusst von Devisenkursschwankungen", sagt Blank. Aber Sirona habe natürlich Cash-flow-Absicherungen.----- Interview Seite 9
Börsen-Zeitung, 11.02.2012,
Autor wb Frankfurt,
Nummer 30,
Seite 1, 248 Worte