Asiaten bringen LGT Wachstum
Asiaten bringen LGT Wachstum
Reuters Zürich – Für die liechtensteinische Bank LGT macht sich der jüngste Zukauf in Asien bezahlt: Im ersten Halbjahr sammelte sie auch dank des Zustroms neuer Kunden aus der Region netto 9,6 Mrd. sfr an Neugeldern ein – ein Rekord in der rund 100-jährigen Geschichte des Instituts, das sich im Besitz der liechtensteinischen Fürstenfamilie befindet. Die LGT hatte von der niederländischen ABN Amro unlängst Teile des Asiengeschäfts mit einem verwalteten Vermögen von rund 20 Mrd. Dollar übernommen und damit ihren Wachstumskurs vorangetrieben.”Ein Faktor, der uns hilft, Kunden anzuziehen, ist die lange Tradition der Fürstenfamilie, Vermögen von einer Generation zur nächsten weiterzugeben. Das kommt sehr gut an bei asiatischen Unternehmern der ersten Generation”, sagt LGT-Chef Prinz Max von und zu Liechtenstein Reuters. Viele Vermögende in Asien hätten ihr Geld selbst erwirtschaftet und nicht geerbt und wollten es nun erhalten: “Das ist eine große Sache für sie, die sie richtig machen wollen. Sie schauen, wie wir das machen”, sagte Prinz Max. Die Fürstenfamilie, die über Ländereien, eine Kunstsammlung und Immobilien wie Burgen und Schlösser verfügt, lässt ihr Geld von LGT verwalten.