Bitcoin-Spuk hat bald ein Ende
Bitcoin-Spuk hat bald ein Ende
Seit sich rumgesprochen hat, dass das Bitcoin-Mining extrem viel Strom verbraucht, sind die Betreiber der Server-Farmen nirgendwo mehr willkommen. In der einstigen Mining-Hochburg China greifen Abwehrmaßnahmen von Finanzaufsicht und Stromversorgern, die Kryptowährungsnomaden ziehen zwangsweise weiter. Dabei verschlägt es sie in Regionen mit günstigen Strompreisen, gerne auch im Umfeld arktischer Kälte, so dass die Abwärme genutzt werden kann bzw. nicht so viel Aufwand für das Runterkühlen der Server betrieben werden muss. Mit dem entstandenen Herdentrieb der Miner geht eine geografische Konzentration einher, die für kommunale Schlagzeilen mit globaler Strahlkraft sorgt. So ist nun in Island bekannt geworden, dass auf der Insel zur Erzeugung der Digitalwährung mehr Strom verbraucht wird, als die Privathaushalte verfeuern. Dabei speisen die Isländer ihren Bedarf wunderbar aus erneuerbaren Energien – das sollte nicht fürs Mining verschwendet werden. Tröstlich ist nur, dass bereits 80 % aller Bitcoin erzeugt wurden, der Spuk mit sinkender Vergütung vielleicht bald ein Ende hat. bg