CORONA TRIFFT BANKEN

Börse Stuttgart trennt Teams

70 Händler an verschiedenen Orten

Börse Stuttgart trennt Teams

spe Stuttgart – Die Börse Stuttgart hat auf das Coronavirus reagiert. Mit Blick auf eine mögliche weitere Verbreitung der Infektionen wurden drei redundante Teams gebildet, die räumlich voneinander getrennt arbeiten. In diese Vorsichtsmaßnahme sind insbesondere die Mitarbeiter einbezogen, die unmittelbar für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes notwendig sind. Für die rund 70 Börsenhändler heißt das konkret, dass jeweils rund ein Drittel von ihnen im Handelssaal, in anderen Räumlichkeiten der Börse sowie in einem extern angemieteten Büro in Stuttgart arbeiten. Außerdem hat die Baader Bank, die an der Börse Stuttgart den Handel mit Auslandsaktien betreut, einen Teil ihrer Händler an den Stammsitz ins bayerische Unterschleißheim abgezogen. Damit gibt es an der Börse Stuttgart erstmalig eine Konstruktion, die man zu Zeiten der Skontroführer als Fernskontren bezeichnet hat.”Wir haben umfassende Pläne für Notfallsituationen und Katastrophenfälle aufgesetzt, um für die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit unseres Handelsplatzes zu sorgen”, sagte Oliver Hans, Geschäftsführer der baden-württembergischen Wertpapierbörse. Zudem stehe man im engen Austausch mit den Behörden. Die übrigen Mitarbeiter der Börse Stuttgart nutzten vermehrt die Möglichkeit zur Remote-Arbeit. Alle Mitarbeiter seien zu verstärkter Hygiene und einer Reduzierung von Dienstreisen angehalten.