DekaBank registriert kaum Nettoabflüsse
DekaBank registriert kaum Nettoabflüsse
ski/jsc Frankfurt – “Die Deka hat den aktuellen Corona-Stresstest gut überstanden.” Das sagte der neue Vorstandsvorsitzende der DekaBank, Georg Stocker, in der Bilanzpressekonferenz. Selbst im Falle einer weiteren Verschärfung der Coronakrise fühle sich das Wertpapierhaus der Sparkassen gut vorbereitet. Die Kapitalposition sei solide, die Liquiditätssituation auskömmlich. Trotz der jüngsten Marktturbulenzen habe die Deka sogar im März insgesamt kaum Nettoabflüsse aus ihren Fonds- und Zertifikateprodukten verzeichnet.Private wie institutionelle Kunden hätten “sehr besonnen” auf die Verwerfungen reagiert. Kritik etwa von Verbraucherschützern am Zertifikategeschäft der DekaBank und der sie tragenden Sparkassen wies Stocker zurück. Man vertreibe keine hochspekulativen Produkte. Namentlich Vergleiche mit Zertifikaten der 2008 kollabierten US-Bank Lehman Brothers hält er für “nicht angemessen”.Das Geschäftsjahr 2019 lief für die Deka erfolgreich. Allerdings musste sie 140 Mill. Euro für eine Kapitalstärkung der S-Pensionsmanagement zurückstellen. Die Gesellschaft für die betriebliche Altersversorgung in der Sparkassen-Finanzgruppe leidet unter den Niedrigzinsen. – Berichte Seite 4 Wertberichtigt Seite 6