Deutsche Börse zahlt Geldbuße von 10,5 Mill. Euro
Deutsche Börse zahlt Geldbuße von 10,5 Mill. Euro
ck Frankfurt – Die Deutsche Börse geht auf das Angebot der Frankfurter Staatsanwaltschaft ein, die Ermittlungen wegen vermeintlichen Insiderhandels des Vorstandsvorsitzenden Carsten Kengeter und einer Unterlassung einer Ad-hoc-Mitteilung gegen Geldbußen einzustellen. Das Unternehmen werde der Staatsanwaltschaft mitteilen, dass es die in Aussicht gestellten Geldbußen akzeptieren werde, teilte der Marktbetreiber mit. Die Gesellschaft erkläre sich damit zur Zahlung zweier Geldbußen in Höhe von 5 Mill. und 5,5 Mill. Euro bereit. Die Deutsche Börse widersprach allerdings erneut den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft und betonte, die Entscheidung zum Wohle des Unternehmens getroffen zu haben. Über die Einstellung des Ermittlungsverfahrens muss noch das Amtsgericht entscheiden. Anschließend werden die hessische Börsenaufsicht und die BaFin ihre Zuverlässigkeitsprüfungen durchführen. Danach wird sich der Aufsichtsrat der Deutschen Börse mit der Verlängerung von Kengeters Vertrag befassen.—– Kommentar auf dieser Seite- Bericht Seite 3