Haspa baut Organisation um und Stellen ab
Haspa baut Organisation um und Stellen ab
ste Hamburg – Nach einem deutlichen Gewinnrückgang im vergangenen Jahr rüstet sich die Hamburger Sparkasse (Haspa) mit einem organisatorischen Umbau sowie dem Abbau von bis zu 900 ihrer zuletzt rund 5 000 Stellen für die kommenden Jahre. Dafür verbuchte Deutschlands größte Sparkasse laut Vorstandschef Harald Vogelsang im Jahresabschluss einen Restrukturierungsaufwand von mehr als 60 Mill. Euro, der dazu beitrug, dass das Nachsteuerergebnis auf 42 (i. V. 70) Mill. Euro schrumpfte.Das Firmen- und Privatkundengeschäft will die privatrechtlich aufgestellte, freie Sparkasse im Sommer dieses Jahres in sieben Regionen mit jeweils einer gemeinsamen Leitung enger zusammenführen. Eine Hierarchieebene falle weg. Die Rolle der Filialen, deren Zahl noch um etwa 25 auf 100 sinken und deren Modernisierung 2020 fast abgeschlossen sein soll, werde aufgewertet. Nach der 2019 vollzogenen IT-Umstellung geht die Haspa eine Reduzierung der Personalkosten an, die zu einer sukzessiven Verbesserung der Ertragslage ab 2022 beitragen soll. – Bericht Seite 5