Karibikstürme zerzausen die Allianz wenig
Karibikstürme zerzausen die Allianz wenig
mic München – Die Sturmserie in der Karibik wirbelt die Geschäftszahlen des Versicherers Allianz nur leicht durcheinander. Mit Blick auf die Rückversicherungsverträge sagte Finanzvorstand Dieter Wemmer in einem auf der Allianz-Homepage veröffentlichten Beitrag, die maximale Nettobelastung durch den Hurrikan “Harvey” betrage 220 Mill. Euro. Der endgültige Betrag könne auch unter diese Obergrenze fallen.Zur Belastung durch den Hurrikan “Irma”, dessen Stärke am Freitag von der höchsten Kategorie herabgestuft wurde, wollte Wemmer sich noch nicht äußern. Es ist aber anzunehmen, dass ähnliche Obergrenzen gelten, denn die Rückversicherungsverträge greifen auch in diesem Fall.Die Allianz dürfte ihr Exposure gegenüber US-Wirbelstürmen nach den Erfahrungen 2005 – damals kosteten “Katrina”, “Rita” und “Wilma” 888 Mill. Euro – reduziert haben. Allein in den Jahren 2010 bis 2012 wurde das maximale Verlustpotenzial aus einem einzigen Hurrikan von 820 auf 653 Mill. Euro gesenkt. Seitdem werden die Zahlen nicht mehr im Geschäftsbericht ausgewiesen.