Nomura verwahrt digitale Assets
Nomura verwahrt digitale Assets
bg Frankfurt – Die japanische Investmentbank Nomura hat gemeinsam mit zwei Partnern aus der Kryptobranche eine regulierte Depotbank aufgebaut, die digitale Vermögenswerte für institutionelle Anleger verwahrt. Das unter der Marke Komainu lancierte Angebot soll es institutionellen Investoren erleichtern, digitale Vermögenswerte sicher und auf regulierungskonforme Weise in ihre Anlagestrategien zu integrieren.Institutionelle Anleger erwärmen sich zusehends für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin, die in kleinen Tranchen zur Diversifizierung beitragen sollen. Derzeit fangen erste Adressen an, sich als Prime Broker für Assetmanager und Family Offices zu positionieren. Komainu wird von der Jersey Financial Services Commission beaufsichtigt. Als Partner sind Ledger und Coinshares an Bord. Ledger genießt einen guten Ruf als Spezialist für Sicherheitsstrukturen rund um Handel und Verwahrung von digitalen Vermögenswerten. Coinshares ist auf Investitionen in digitale Vermögenswerte spezialisiert und stellt mit CEO Jean-Marie Mognetti den Leiter von Komainu. Auch die übrige Führungsmannschaft hat reichlich Erfahrung in der Finanzbranche. Coinshares-Chef Daniel Masters ist der Ex-Ehemann von Blythe Masters, die mit Digital Asset Holding für Furore sorgte, bevor sie sich im vergangenen Jahr von dem Posten verabschiedete.Neben Komainu sind Fidelity und Bakkt die bekanntesten Adressen in der Verwahrung von digitalen Vermögenswerten, bislang aber beschränkt auf den angelsächsischen Raum. Alle drei dürften auch bestrebt sein, die Lizenz der Finanzaufsicht BaFin zur Verwahrung von Kryptowerten zu erlangen.