Quirin meldet steigende Nettomittelzuflüsse
Quirin meldet steigende Nettomittelzuflüsse
bn Frankfurt – Die Quirin Privatbank hat am Donnerstag auf einer Pressekonferenz über wachsende Nettomittelzuflüsse im vergangenen Jahr berichtet. Demnach zog das Aufkommen der Nettoneumittel 2019 in der Privatbank von 220 Mill. auf 350 Mill. Euro und im Falle des Robo-Advisors Quirion von 70 Mill. auf 190 Mill. Euro an. Gemeinsam verwalteten beide Einheiten Mitte Februar demnach 4,6 Mrd. Euro nach 3,4 Mrd. Euro Ende 2018.Während die auf Honorarberatung setzende Quirin Privatbank jüngst ad hoc über einen über der Prognose liegenden Jahresüberschuss von 5,9 Mill. Euro im Einzelabschluss informierte, schreibt Quirion Verluste, wie es am Donnerstag hieß. Die Zahl der Kunden der Quirin Bank ist im vergangenen Jahr um 600 auf 9 800 gestiegen, jene von Quirion sprang dagegen um 9 000 auf 14 000 – per Oktober 2019 hatte der Robo-Advisor die erforderliche Mindestanlagesumme auf 1 000 Euro gezehntelt. Martin Daut, Chief Executive Officer von Quirion, plant eigenen Angaben zufolge, die Zahl der Kunden des Robo-Advisors in den kommenden Jahren jeweils zu verdoppeln.Das Wachstum befeuern will das Institut mit einem neuen Provisionsmodell, zwischen deren drei Stufen Kunden künftig wechseln können sollen: Für die digitale Geldanlage ohne Beratung sollen sie jährlich 0,48 % berappen, für eine digitale Anlage mit “persönlicher Beratungsunterstützung” 0,88 % und für eine “persönliche Vermögensberatung” mit “ganzheitlicher Vermögensanalyse” 1,28 %. “Damit stehen in einem Konzern aus Kundensicht erstmals eine Privatbank und die neuartige digitale Geldanlage gleichberechtigt nebeneinander”, teilt die Bank mit.