Schlappe für Securenta-Anleger

Börsen-Zeitung, 26.9.2017 jsc Frankfurt - Zehn Jahre nach der Insolvenz der Göttinger Gruppe und der zugehörigen Securenta haben Anleger eine Schlappe vor Gericht erlitten. Das Ansinnen der Sparer, Wirtschaftsprüfern eine Mitschuld am Scheitern des...

Schlappe für Securenta-Anleger

jsc Frankfurt – Zehn Jahre nach der Insolvenz der Göttinger Gruppe und der zugehörigen Securenta haben Anleger eine Schlappe vor Gericht erlitten. Das Ansinnen der Sparer, Wirtschaftsprüfern eine Mitschuld am Scheitern des Anlagesystems zu geben und Schadenersatz zu fordern, ist unbegründet, wie das Oberlandesgericht Braunschweig in 87 Fällen festhielt (Az. 10 U 1-4, 6-18, 20-68/17 und 10 U 70-90/17). Die Richter bestätigten die Auffassung des Landgerichts Göttingen, dass mögliche Ansprüche bereits verjährt sind.Der 1986 gegründete Anlagekonzern soll mehr als 250 000 Sparer über stille Unternehmenseinlagen gewonnen haben. 2007 ging die seit Jahren umstrittene Gesellschaft in die Insolvenz. Dabei sind Anlagen in Höhe von mehr als 1 Mrd. Euro nach damaliger Prognose des Insolvenzverwalters verloren gegangen.