WERTBERICHTIGT

Schrittweise auf die Plattform

Börsen-Zeitung, 20.7.2017 Auch wenn die Fintechs zumindest in ihrer Selbstvermarktung gerne so leicht und locker daherkommen, so besteht die Arbeit hinter den Kulissen doch aus Knochenarbeit, die mitunter ziemlich oldschool ist. Datensätze sind...

Schrittweise auf die Plattform

Auch wenn die Fintechs zumindest in ihrer Selbstvermarktung gerne so leicht und locker daherkommen, so besteht die Arbeit hinter den Kulissen doch aus Knochenarbeit, die mitunter ziemlich oldschool ist. Datensätze sind nicht per se digitalisiert – das ist nicht zuletzt in den Amtsstuben der Fall, Deutschland hinkt hinterher beim E-Government. Das Thema rückt aber immer prominenter auf die Agenda, will sich doch keiner der Protagonisten im Bund und in den Ländern Versäumnisse unter dem Banner der Digitalisierung vorwerfen lassen. Für die in die Kommunalfinanzierung drängenden Fintechs bedeutet das, dass sie den Rohstoff zunächst digital veredeln müssen, um die Daten für Ausschreibungen auf die Plattform zu bringen. Das ist ein schrittweiser Prozess, der mühsam, aber machbar ist – und in Zukunft dürften Darlehensgesuche dann auch direkt von den Kämmerern eingepflegt werden können. Die Investorenseite ist sowieso gerüstet für den elektronischen Teil der Kreditvergabe. Damit sollte ein solcher Marktplatz darstellbar sein, die Pipeline an Ausschreibungen zeigt das.bg