Sonderertrag treibt Hanseatic Bank

Börsen-Zeitung, 3.6.2017 ste Hamburg - Die mehrheitlich zur französischen Société Générale gehörende Hamburger Hanseatic Bank hat 2016 das beste Ergebnis seit Gründung 1969 verbucht. Wie das Institut, an dem der Handelskonzern Otto mit 25 %...

Sonderertrag treibt Hanseatic Bank

ste Hamburg – Die mehrheitlich zur französischen Société Générale gehörende Hamburger Hanseatic Bank hat 2016 das beste Ergebnis seit Gründung 1969 verbucht. Wie das Institut, an dem der Handelskonzern Otto mit 25 % beteiligt ist, mitteilte, kletterte der Bilanzgewinn um 63 % auf 40,9 Mill. Euro. Die Bank, die im Geschäft mit Konsumentenkrediten, Einlagen, Versicherungen und Factoring tätig ist, profitierte von Sondereffekten. So brachte der Rückkauf des Kreditkartenanbieters Visa Europe durch Visa einen Einmalertrag von 4,5 Mill. Euro. Ferner wurden Erträge von 8,3 Mill. Euro durch den Verkauf dreier Kreditportfolien erzielt. Bereinigt sei der Vorsteuergewinn auf 33,6 (i.V. 24,6) Mill. Euro gestiegen. Der Planwert wurde um 1,8 Mill. Euro verfehlt. Die Bank mit einer Bilanzsumme von 2,6 Mrd. Euro rechnet 2017 mit einem Vorsteuergewinn von 42,4 Mill. Euro, 4 Mill. Euro weniger als 2016. Bereinigt um die letztjährigen Sondereffekte wird ein Ergebnisplus von 8,9 Mill. Euro erwartet.