Sparkassen treiben Digitalisierung voran

Banking-App Yomo droht aber zu scheitern

Sparkassen treiben Digitalisierung voran

ste/jh Hamburg/München – Die Hamburger Sparkasse (Haspa) treibt ihr bislang größtes Investitionsprogramm voran und hat mit der Umgestaltung ihrer aktuell 130 Filialen begonnen sowie neue digitale Dienstleistungen etabliert. Das rund 200 Mill. Euro schwere Maßnahmenpaket, das auch den Wechsel auf das Kernbanksystem des Sparkassen-IT-Dienstleisters Finanz Informatik im Frühjahr 2019 vorsieht, trug im vergangenen Jahr zu einem Kostenanstieg um mehr als 9 % bei. Unter dem Strich weist Deutschlands größte Sparkasse für 2017 mit 80 Mill. Euro aber einen unveränderten Jahresüberschuss aus. Auch die Stadtsparkasse München erweitert ihre digitalen Angebote. Neu ist zum Beispiel das schnelle Übertragen von kleineren Geldbeträgen via Smartphone ohne die Eingabe einer Transaktionsnummer. Die fünftgrößte deutsche Sparkasse erzielte im vergangenen Jahr ihr bisher bestes Provisionsergebnis. Der Vorstand begründet dies mit der ausgeweiteten Beratung, die sich nun für das Institut auszahle.Derweil deutet sich ein Scheitern der Mobile-Konten-Initiative einiger Großsparkassen, Yomo, an. Die Sparkasse Bremen hat sich aus dem Banking-App-Projekt verabschiedet.—– Berichte Seite 3