Verbundvolksbank OWL zeigt sich zufrieden

Vermögensverwalter Werther und Ernst prosperiert

Verbundvolksbank OWL zeigt sich zufrieden

ab Düsseldorf – Die Verbundvolksbank OWL hat dem herausfordernden Zinsumfeld 2019 erfolgreich getrotzt. Das Betriebsergebnis vor Bewertung schnellte um 18 % auf 62,5 Mill. Euro hoch, wie die regionale Großbank aus Ostwestfalen-Lippe (OWL) mitteilt. Dazu trugen ein um 4,1 % auf 115,7 Mill. Euro gesteigerter Zinsüberschuss sowie das auf 38,9 Mill. Euro (+4,9 %) ausgebaute Provisionsergebnis ebenso bei wie das konsequente Kostenmanagement, abzulesen an der auf 62 (i.V . 65) % verbesserten Aufwand-Ertrags-Relation.Erfreulich aus Sicht der Bank ist auch, dass es immer besser gelingt, die Kunden von alternativen Sparkonzepten zu überzeugen. Zwar erhöhten sich die Einlagen leicht um 1,2 % auf 4,5 Mrd. Euro, doch belief sich das Wertpapierumsatzvolumen zugleich auf 1,2 Mrd. Euro. Zudem hat der mehrheitlich (70 %) zur Volksbank gehörende unabhängige Vermögensverwalter Werther und Ernst seinen rasanten Wachstumskurs fortgesetzt, wie es heißt. Dort werden inzwischen mehr als 1 Mrd. Euro an Kundengeldern verwaltet.Kräftig wachsen konnte das aus der Fusion der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold mit der Volksbank Minden hervorgegangene genossenschaftliche Institut auch im Kreditgeschäft, das auf einen Bestand von 4,4 Mrd. Euro (+4,3 %) ausgebaut wurde. Neben Immobilienfinanzierungen war dafür auch das prosperierende Firmenkundengeschäft verantwortlich. Verbesserte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung auf 0,96 % der durchschnittlichen Bilanzsumme (DBS), verhalf ein positives Bewertungsergebnis letztlich zum Sprung über die 1-Prozent-Marke. So beläuft sich das Betriebsergebnis nach Bewertung mit 69,2 (46,9) Mill. Euro auf 1,07 % der DBS. Das gute Ergebnis will die Volksbank – vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung – zur Stärkung der Eigenkapitalbasis nutzen. Auf diesem Weg soll das Kernkapital auf 8,8 % erhöht werden.In Zukunft liege neben dem wachsenden Engagement in der Start-up-Szene ein weiterer Schwerpunkt auf den digitalen Dienstleistungen. Die Bank will für Kunden über alle Kanäle noch besser erreichbar sein, erklärte Vorstandschef Ansgar Käter.