VW Finanztochter steigert Vertragsbestand kräftig

Weniger Neuverträge in Deutschland

VW Finanztochter steigert Vertragsbestand kräftig

kb Frankfurt – Im ersten Quartal haben die Volkswagen Finanzdienstleistungen weiter zugelegt, nachdem im Vorjahr neue Höchststände beim Vertragsbestand erreicht worden waren. Im Berichtszeitraum kletterte der Vertragsbestand um 9,1 % auf 18,4 Millionen Verträge, die Neuverträge legten um 1,8 % auf 1,8 Millionen zu im Vergleich mit dem Vorjahresquartal. Am stärksten wurden neue Leasingverträge (+ 5,9 %) abgeschlossen, gefolgt von Dienstleistungsverträgen (+ 4,7 %) und Finanzierungen (+ 2,9 %).”Wir sind mit dem Start in das Geschäftsjahr 2017 zufrieden. Wir konnten die Neuverträge insgesamt im Vergleich zum starken Jahresauftakt 2016 sogar noch einmal steigern”, erklärt Christian Dahlheim, Vertriebsvorstand der Volkswagen Financial Services AG, in einer Mitteilung. Besonders positiv hätten sich die Neuverträge in den europäischen Ländern Italien, Frankreich und Spanien, aber auch die Märkte China und Mexiko entwickelt. Im volumenstärksten Markt Deutschland stieg der Vertragsbestand den Angaben zufolge auf einen neuen Höchstwert von 6,12 Millionen Verträgen per Ende März 2017 (Vorjahr: 5,73 Millionen), ein Plus von 6,8 %. Die Neuverträge lagen im ersten Quartal 2017 mit 570 000 (581 000) Stück leicht unter dem Vorjahreswert. Inwieweit sich der Rückgang aller Neuzulassungen von Diesel-Pkw in Deutschland um 19 % auf die Vertragsentwicklung des VW Finanzdienstleisters auswirkte, ließ sich nicht im Detail ermitteln. Bisher waren die Restwerte von Dieselfahrzeugen stabil. Dennoch sorgen sich Analysten, dass dies nicht so bleibt.Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich des Autokonzerns Volkswagen und umfassen die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA, Kanada und Spanien (ohne Scania, Porsche und Porsche Holding Salzburg).