"Wirecard-Chef muss zurücktreten"

Börsen-Zeitung, 7.5.2020 Reuters Frankfurt - Die Deka dringt als erste große deutsche Fondsgesellschaft auf die Ablösung des Wirecard-Chefs. "Wir fordern den Rücktritt von Markus Braun", sagte Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit und Corporate...

"Wirecard-Chef muss zurücktreten"

Reuters Frankfurt – Die Deka dringt als erste große deutsche Fondsgesellschaft auf die Ablösung des Wirecard-Chefs. “Wir fordern den Rücktritt von Markus Braun”, sagte Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit und Corporate Governance bei der Deka, der “Wirtschaftswoche”. Braun sei der Hauptverantwortliche für den Vertrauensverlust des Zahlungsabwicklers am Kapitalmarkt. Dieser lasse sich nur reparieren, indem ein anderer den Chefposten übernehme. Speich appellierte an den Aufsichtsrat zu handeln. “Die Zeit drängt. Es muss sichergestellt werden, dass der Vertrauensverlust nicht noch vom Kapitalmarkt auf die Kunden überschlägt und damit das Geschäftsmodell bedroht.” Die Aktie verlor 6 % und war größter Dax-Verlierer.