Bei Lufthansa fokussiert sich alles auf den Ausblick
Bei Lufthansa fokussiert sich alles auf den Ausblick
Donnerstag, 19.3.:Die Hiobsbotschaften für Lufthansa reißen derzeit nicht ab. Am Mittwoch verhängte US-Präsident Donald Trump einen Einreisestopp für Europäer aus dem Schengenraum, das dürfte den größten europäischen Luftfahrtkonzern bis ins Mark treffen. Das Transatlantikgeschäft gilt als wichtigster Ergebnisbringer, zusammen mit dem Partner United kommt Lufthansa hier auf einen Marktanteil von rund einem Drittel. Schon zuvor hatte die Airline ihr Programm angesichts der Coronakrise um rund die Hälfte zusammengestrichen. Vor diesem Hintergrund interessieren die Zahlen für 2019, die Lufthansa am Donnerstag vorlegen will, kaum noch. Das gesamte Augenmerk wird auf den möglichen wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krise liegen, zu denen sich das Management erstmals äußern dürfte. Diese werden angesichts eines zusammengestrichenen Flugplans und leerer Flugzeuge sicher gravierend sein. Für die gesamte Branche rechnet der Airline-Verband IATA mit einem Erlösschwund um bis zu 113 Mrd. Dollar – und diese Einschätzung ist eine Woche alt und beinhaltet deshalb noch nicht die Folgen des US-Einreisestopps. lis