Software AG punktet mit Cash-flow in der Krise
Software AG punktet mit Cash-flow in der Krise
Montag, 30.3.:Seit Jahren versucht die Software AG erfolglos, sich wieder als Wachstumsunternehmen zu positionieren. Auch die “Helix”-Strategie des neuen CEO Sanjay Brahmawar zeigt diesbezüglich kaum Erfolge. Um magere 3 % ist der Umsatz im vergangenen Jahr gewachsen, und die Erlöse des langjährigen Hoffnungsträgers, des Geschäfts mit Integrationssoftware, sind sogar geschrumpft. Im Prinzip treten die Darmstädter seit 2014 erlösseitig auf der Stelle. Und dass es ausgerechnet in diesem, von der Coronakrise geprägten Jahr anders werden sollte, ist wohl so gut wie ausgeschlossen.Zuletzt konnte das Unternehmen an der Börse dennoch punkten. Die Dividende für 2019 soll von 71 auf 76 Cent pro Aktie angehoben werden, womit die Dividendenrendite damit aktuell bei rund 3 % liegen würde, wie der MDax-Konzern vergangene Woche mitteilte. Das Unternehmen rechnet offenbar auch in der Krise weiterhin mit stabilen Cash-flows. Allerdings werden die Anteilseigner wohl etwas länger auf den Geldsegen warten müssen. Die Hauptversammlung wurde vom 20. Mai auf unbestimmte Zeit verschoben. Am Montag soll zumindest schon einmal der Geschäftsbericht veröffentlicht werden. scd