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Redaktion


Vorschau (19:10)

Scheinbar unaufhaltsam steuert die weltgrößte Volkswirtschaft seit Monaten auf jenen aus Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen bestehenden Stimulusentzug zu, den Politiker unter dem bedrohlich klingenden Begriff der „fiskalischen Klippe“ zusammenfassen. Schaffen es Demokraten und Republikaner bis zum Jahresende nicht, sich auf ein Gesetz zur Verhinderung der drakonischen Einschnitte zu verständigen, dann könnten die USA erneut in eine Rezession abgleiten. Kurz nach den US-Wahlen gab es erste Hinweise, dass Regierung und Opposition anlässlich des am Freitag stattfindenden Haushaltsgipfels einen Mittelweg finden könnten, um ein Konjunkturdebakel abzuwenden. Es besteht also durchaus Grund zur Hoffnung. Es ist ein bedrückendes Szenario, dem sich Vertreter beider Parteien gegenübersehen. Ohne einen Deal würden am 1. Januar 2013 massive Steuererhöhungen greifen. Genauer gesagt: Temporäre Steuererleichterungen, die während der Präsidentschaft von George W. Bush verabschiedet und 2010 um zwei Jahre verlängert wurden, träten wieder außer Kraft. Die Rückkehr zu den alten Einkommensteuersätzen würde folglich eine faktische Steuererhöhung darstellen.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 14.11.2012: Analyse „Im Blickfeld“ von Peter De Thier auf Seite 8

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=16640&titel=Vor-dem-US-Haushaltsgipfel-wird-Optimismus-versprueht
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