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Redaktion


Vorschau (18:40)

Der geldpolitische Kampf gegen die Staatsschuldenkrise beginnt die Stabilität der Realwirtschaft zu gefährden. Angesichts dauerhaft tiefer Zinsen schlägt die Deutsche Bundesbank nun wegen vermehrter Risiken auf dem Immobilienmarkt Alarm. Neben der Staatsschuldenkrise, dem niedrigen Zinsniveau und einer hohen Liquidität könnten mögliche Übertreibungen am deutschen Immobilienmarkt die Finanzstabilität künftig gefährden, teilte die Zentralbank mit. Für Deutschlands Banken würde eine Blasenbildung am deutschen Immobilienmarkt dramatische Folgen nach sich ziehen. Wie Andreas Dombret, im Vorstand der Bundesbank zuständig für Finanzstabilität, am Mittwoch vorrechnete, rühren zwei Drittel der Verschuldung privater Haushalte in Deutschland von Immobilienkrediten her. Zugleich machen diese 40 % der gesamten inländischen Kreditvergabe aus. Bei Sparkassen und Kreditgenossenschaften ist es laut Bundesbank sogar etwa die Hälfte. Bei Institutionellen und Immobilienfinanzierern wurde die Immobilienhausse bislang unter anderem mit Verweis auf Nachholbedarf bei den Preisen nach Jahren der Stagnation relativiert. Wie der Finanzstabilitätsbericht 2012 der Bundesbank zeigt, sind die Preise gerade in den sieben Ballungsgebieten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart geklettert. 2011 zogen sie dort für Neubauten um über 9 % und für wiederverkaufte Immobilien um 7 % an. 2010 hatte die Bundesbank noch Steigerungen um 4,9 % bzw. 3,4 % gemessen.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 15.11.2012: Berichterstattung von Bernd Neubacher auf den Seiten 1 und 3
sowie Kommentar von Stephan Balling auf Seite 1

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=16642&titel=Immobilienhausse-ruft-Bundesbank-auf-den-Plan
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