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Redaktion


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Es war ein langer und steiniger Weg, auf dem BASF ihre Position im Gashandel aufgebaut hat. In einem einst monopolistischen Markt gegen große Widerstände ist der weltgrößte Chemiekonzern beharrlich vorangegangen, einerseits um die Macht des Platzhirschs Ruhrgas zu brechen, andererseits um die eigene Versorgung mit dem Rohstoff abzusichern. Mit einem Marktanteil von 20 % gehört die Tochter Wingas heute zu den größten Erdgasversorgern hierzulande und erzielt zudem beträchtliches Geschäft in anderen europäischen Ländern. Dass dieses gehätschelte Kind nun komplett dem Partner Gazprom überlassen wird, ist ein außergewöhnlicher Strategieschwenk – auch wenn an der russisch-deutschen Großfamilie nicht gerüttelt wird. BASF signalisiert seit geraumer Zeit, dass für die Energietochter Wintershall das Fördergeschäft mit Öl und Gas Priorität hat. Erst kürzlich hat der Konzern mit Statoil einen Beteiligungstausch festgezurrt und sich Zugriff auf bereits produzierende Quellen verschafft und dafür Anteile an noch zu erschließenden Reserven hergegeben. Während BASF in Norwegen Zukunft gegen Gegenwart tauschte, läuft es im jetzt vereinbarten Deal mit Gazprom umgekehrt.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 15.11.2012: Kommentar von Sabine Wadewitz auf Seite 1
sowie Berichterstattung von Sabine Wadewitz auf den Seiten 1 und 9

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=16643&titel=Kommentar-zu-BASF:-Gegenwart-gegen-Zukunft
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