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Redaktion


Vorschau (19:06)

Slowenien und Spanien sind nach Einschätzung der EU-Kommission die zwei EU-Staaten mit der besorgniserregendsten wirtschaftlichen Schieflage. So lautet das Ergebnis einer Überprüfung der EU-Behörde, mit der sie rechtzeitig vor der Präsentation nationaler Maßnahmenkataloge auf einzelne Defizite hinweisen will. EU-Kommissar Olli Rehn forderte am Mittwoch die Regierung in Ljubljana auf, sehr schnell Maßnahmen zu ergreifen, um einem Verfahren wegen makroökonomischer Ungleichgewichte zu entgehen. Zwar drohte er nicht ausdrücklich mit einem solchen Verfahren. Allerdings wies er darauf hin, dass die Ungleichgewichte dieser beiden Länder „als übermäßig betrachtet werden können“ – und genau in diesem Fall müssen EU-Länder mit einem EU-Verfahren wegen makroökonomischer Defizite rechnen. Ob die politischen Maßnahmen angemessen seien, werde „rechtzeitig zum Abschluss des diesjährigen Europäischen Semesters für die Koordinierung der Wirtschaftspolitik beschlossen, in dessen Rahmen am 29. Mai länderspezifische Empfehlungen angenommen werden.“
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 11.4.2013: Bericht von Detlef Fechtner auf Seite 7

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=17551&titel=Sorgen-um-Spanien-und-Slowenien
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