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Redaktion


Vorschau (19:11)

Ein starker Rückgang bei der Inflation und eine rekordhohe Arbeitslosigkeit im Euroraum haben Erwartungen genährt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag ihren Leitzins erneut herunterschraubt. „Die neuen Daten verstärken die Argumente für eine Zinssenkung“, sagte Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank, am Dienstag. Mehrheitlich wird damit gerechnet, dass die EZB den Satz von 0,75 % auf 0,5 % zurücknimmt. Schon das jetzige Niveau ist ein Rekordtief. Vor allem die Euro-Krisenländer, aber auch internationale Organisationen wie der IWF oder die OECD drängen die EZB seit langem, aggressiver gegen Rezession und Euro-Krise vorzugehen. Der EZB-Rat hatte das lange abgewehrt. Einerseits setzte er auf eine Erholung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr, andererseits sehen einige Notenbanker Risiken in einer zu lange zu lockeren Geldpolitik und zweifeln am Nutzen weiterer Zinsschritte. Zuletzt gab es aber eine Reihe enttäuschender Stimmungsindikatoren. Nun scheint es eine Mehrheit im EZB-Rat für eine Zinssenkung zu geben. Am Dienstag gab es weitere Argumente für einen solchen Schritt. So ging die Inflationsrate nach vorläufigen Berechnungen im April auf 1,2 % zurück, wie Eurostat mitteilte. Im März hatte sie noch bei 1,7 % gelegen. Für den starken Rückgang sind auch Kalendereffekte verantwortlich. Trotzdem liegt die Teuerung weit unterhalb des Zielwerts der EZB von knapp 2 %. Eine zu geringe Inflation sehen Notenbanker ebenso kritisch wie eine zu hohe Teuerung, vor allem wegen der Gefahr eines Abrutschens in die Deflation.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 1.5.2013: Berichterstattung von Reinhard Kuls und Mark Schrörs auf Seite 5

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