Redaktion


Vorschau (18:48)

Trotz milliardenschwerer Mittelzuflüsse und zuletzt starker Aktienmärkte dünnt die deutsche Fondsbranche ihr Angebot an Publikumsfonds aus. Große Fondshäuser verzichten zunehmend auf thematisch ausgerichtete Produkte und setzen stattdessen auf breit aufgestellte Fonds, etwa global investierende Renten- und Aktienprodukte oder Mischfonds. Das Analysehaus Lipper gibt an, dass die Anzahl der in Deutschland angebotenen Fonds von mehr als 9700 im Jahr 2011 auf gut 9200 im März dieses Jahres gefallen ist. Auch für Europa verzeichnen die Statistiker rückläufige Werte. In der Branche wird diese Entwicklung damit begründet, dass sich nur wenige Sparer mit der Geldanlage beschäftigen wollen und daher komplexe Produkte weniger gekauft werden. Gefragt ist vielmehr, was einfach und übersichtlich ist. Ein weiteres Nadelöhr ist der Vertrieb, da die Banken und Sparkassen mitunter nur noch wenige Fondsprodukte anbieten. Kaum gefragte Nischenprodukte purzeln schnell aus dem Sortiment. Fonds mit kleinem Volumen lassen sich außerdem kaum effizient managen.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 11.6.2013 im Spezialthema Asset Management, u.a. mit dem Beitrag „Fondshäuser streichen Angebot zusammen“ von Jan Schrader, auf Seite 2

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=17905&titel=Spezialthema-Asset-Management
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