Redaktion


Vorschau (19:20)

In der aktuellen Diskussion über Rechte und Pflichten institutioneller Investoren wird die Rolle der Stimmrechtsberater auch von der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hinterfragt. „Die Kommission verfolgt die Entwicklung bei den Proxy Advisers sehr genau“, sagte der Vorsitzende des Gremiums, Klaus-Peter Müller, im Interview der Börsen-Zeitung. Die Kommission wolle Kontakt mit den wichtigsten Stimmrechtsberatern aufnehmen, um Know-how auszutauschen. „Wir möchten sicherstellen, dass sie mit allen Facetten der deutschen Corporate Governance vertraut sind“, ergänzte Müller. Oft würden die Stimmrechtsberater ähnliche Dinge in verschiedenen Ländern unterschiedlich betrachten. Die Proxy Adviser stehen hierzulande in der Kritik, sie würden ein zu rigides Regelwerk ohne Beachtung unternehmensspezifischer Besonderheiten für ihre Abstimmungsempfehlungen einsetzen. Die Aktionärsdienstleister weisen diese Vorwürfe mit dem Argument zurück, ihre Normen seien mit ihren Kunden, den institutionellen Investoren, abgestimmt und überdies transparent. Zur Suche nach neuen Kandidaten für die Kodex-Kommission sagte Müller, es gebe drei Vertreter aus der Wirtschaft, die bereit stünden. Seinem eigenen Nachfolger wünscht Müller eine nicht allzu dünne Haut.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 12.6.2013: Bericht von Sabine Wadewitz auf Seite 1 und Interview mit Klaus-Peter Müller, Vorsitzender der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, geführt von Sabine Wadewitz auf Seite 11
sowie Gastbeitrag von Michael Schmidt, Leiter Portfoliomanagement Aktien, Union Investment, auf Seite 11

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=17907&titel=Kodex-Gremium-spricht-mit-Stimmrechtsberatern
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