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Redaktion

Wirksamer Stabilisator und positiver Impulsgeber für den Liquiditätshaushalt
Hendrik Harms

Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Factoring Bank, Bremen

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des Bundesverbandes Großhandel, Außen-

handel, Dienstleistungen (BGA) haben Deutschlands Exporte im vergangenen Jahr die Marke von 1 Bill. Euro durchbrochen. Der Außenhandelsüberschuss lag mit rund 174 Mrd. Euro sogar um 10% über dem des Vorjahres. "Das Geschäftsmodell der Deutschland AG ist intakt, auch wenn die Risiken nicht weniger werden", erklärte BGA-Präsident Anton F. Börner. Obwohl die Bilanz für die Monate November und Dezember schwächer aussieht, ist das insgesamt eine höchst erfreuliche Nachricht - vor allem für den traditionell exportstarken deutschen Mittelstand.

Als unmittelbare Folge haben viele Unternehmen für ihr Auslandsgeschäft einen erhöhten Finanzierungsbedarf und müssen zusätzliche Liquidität generieren. Da stellt sich die Frage nach dem "Wie"? Zumal in vielen Ländern deutlich längere Zahlungsziele gelten als in Deutschland. So werden Forderungen deutscher Unternehmen laut einer Creditreform-Analyse nur in 20%

(Frankreich) bzw. 25% (Spanien und Portugal) aller Fälle nach 30 Tagen beglichen - zum Vergleich: In Deutschland geschieht dies bei knapp 80% aller Forderungen. Fast jedes zweite Unternehmen, das nach Italien liefert, muss sogar eine Forderungslaufzeit von mehr als 60 Tagen einkalkulieren. Insgesamt werden fast 40% aller Exportforderungen deutscher Firmen nicht rechtzeitig beglichen.

Gewiss, diese Sachlage ist nicht neu. Aber insbesondere mittelständische Unternehmen stellt sie immer wieder vor große Schwierigkeiten. Die viel zitierte Redensart: "Was lange währt, wird endlich gut", kann in diesem Zusammenhang zu einer echten Belastung werden. Hier bietet sich Factoring als wirksamer Stabilisator und positiver Impulsgeber für den Liquiditätshaushalt an.

Denn der Verkauf von Forderungen an einen leistungsstarken Factor löst in der Regel binnen 24 Stunden nach Rechnungsstellung die Zahlung aus. Damit verbunden ist für den Kunden nicht nur hundertprozentiger Schutz vor Forderungsausfällen weltweit, sondern auch die Möglichkeit, Zahlungsziele zur Verbesserung der Wettbewerbsposition künftig flexibler zu gestalten. Im Rahmen eines vorausschauenden Kreditmanagements lassen sich drohende Liquiditätssorgen dadurch vermeiden. Factoring eignet sich insbesondere bei regelmäßigen Auslandslieferungen an einen oder mehrere Abnehmer und für Unternehmen, die ihren Zahlungsverkehr auf Open-Account-Basis abwickeln.

Bei der Wahl ihres Factoring-Instituts sollten Unternehmen in jedem Fall darauf achten, dass dieses über internationale Erfahrung verfügt und der 1968 gegründeten Factors Chain International mit entsprechenden Partnerschaften in über 70 Ländern angehört.

Best Practice - Mehr Nähe für mehr Wachstum

Vor allem in Anwendungsbereichen der Elektronik und Elektrotechnik sind sogenannte Kontaktfedern für die meisten Produkte unentbehrlich. Ein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ist auf die Herstellung dieser Federn spezialisiert und hat dafür zahlreiche Abnehmer im In- und Ausland gefunden. Weil das Unternehmen ein starkes Umsatzwachstum verzeichnete und gleichzeitig den Kunden verlängerte Zahlungsziele einräumen wollte, entschied man sich nach intensiver Beratung mit der betreuenden Sparkasse für ein stilles Kooperations-Factoring der Deutschen Factoring Bank. Mit dieser Lösung fühlte sich das mittelständische Unternehmen rundum gut aufgehoben - und konnte seinen Wachstumskurs mit frischer Liquidität erfolgreich fortsetzen.

Börsen-Zeitung, 16.02.2013, Autor Hendrik Harms, Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Factoring Bank, Bremen, Nummer 33, Seite B 6, 452 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2013033801&titel=Factoring-bietet-Sicherheit-bei-Exportgeschaeften
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