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Redaktion

Verlagsbeilage: Finanzstandort Stuttgart
Interview mit Ulrich Ziemer
Tresides setzt auf Solidität, Erfahrung, Flexibilität und Motivation - Tochter der Südwestbank gestartet
Ulrich Ziemer, Geschäftsführer, Tresides Asset Management GmbH

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Herr Ziemer, in den letzten Jahren gab es zahlreiche Neugründungen in der Asset-Management-Industrie. Was unterscheidet Tresides von anderen Start-ups?

Uns zeichnen vier wesentliche Startvorteile aus: Flexibilität, Erfahrung, Motivation und Solidität. Unsere extrem kurzen Entscheidungswege garantieren ein Höchstmaß an Reaktionsgeschwindigkeit. Das Team ist zudem gut aufeinander eingespielt und verfügt zusammen über mehr als 150 Jahre Erfahrung im Fondsmanagement und in der Fondsadministration. Die Tresides-Mitarbeiter haben durch ihre persönliche Beteiligung am Firmenkapital ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit. Darüber hinaus haben wir die eigenkapitalstärkste Privatbank Deutschlands als Mehrheitsgesellschafterin: Die Südwestbank teilt unsere Unternehmensphilosophie und unterstützt uns tatkräftig. Schon kurz nach der Erteilung der Geschäftserlaubnis durch die BaFin konnten wir mehrere institutionelle Mandate gewinnen.

Niedrige Zinsen und gleichzeitig zunehmende Risiken bei Renteninvestments sowie immer kürzere Börsenzyklen kennzeichnen das aktuelle Kapitalmarktumfeld. Wie geht Tresides damit um?

Unser Fondsangebot begegnet genau diesen Herausforderungen konsequent, sowohl für institutionelle als auch für private Investoren. Das Spektrum umfasst alle Anlageklassen und ist individuell auf jeden einzelnen Kunden zugeschnitten. Mit vier Publikumsfonds bietet Tresides bereits heute hochinteressante Produkte mit einem Fondsvolumen von über 150 Mill. Euro an.

Für welche Kunden und ab welchem Volumen ist Ihre Dienstleistung interessant?

Für institutionelle Kunden wie Unternehmen, Stiftungen, Pensionskassen, Versicherungen, Family Offices, Vermögensverwalter und Versorgungswerke. Institutionelle Fondsverwaltung bieten wir grundsätzlich ab einem Volumen von 20 Mill. Euro an. Für Privatanleger empfehlen sich unsere Publikumsfonds ohne Mindestanlage.

Welche institutionellen Investmentlösungen bieten Sie an?

Unsere Investmentlösungen reichen von reinen Aktien- oder Rentenfonds über gemischte Mandate bis hin zu Absolute-Return-Ansätzen. Unsere Expertise setzen wir für unsere Kunden in den Bereichen Selektion, Allokation, Wertsicherung und Overlay Management ein. Im zweiten Quartal 2014 ergänzt Tresides Asset Management das Portfolio um die dritte Anlageklasse Rohstoffe.

Welchen Beratungsansatz vertreten Sie, um sich von Ihren Wettbewerbern abzugrenzen?

Es ist unser Anspruch, die Werte unserer Kunden genau zu kennen. Denn nur wer dasselbe Ziel hat, geht den Weg gemeinsam. Verantwortungsvolles Fondsmanagement auf Basis jahrelanger Kapitalmarkterfahrung ist der Grundstein für die Sicherung und Erreichung der Performanceziele unserer Kunden. Daneben macht uns das tiefgreifende Verständnis bei wichtigen administrativen und rechtlichen Fragen zu einem verlässlichen Partner.

Welchen Investmentstil verfolgt Tresides und wie liefern Sie damit Added Value für den Kunden?

Unser Fondsmanagement verfolgt einen aktiven Investmentansatz und weicht bewusst von ineffizienten Marktindizes ab. Da wir uns an Indizes sowie an konkurrierenden Fonds täglich messen lassen müssen, beziehen wir klar Position und setzen unsere Überzeugung konsequent und schnell um. Das Fondsmanagement setzt im Investmentprozess auf die Ergebnisse von Fundamentalanalysen. Die exzellente Research-Ausbildung sämtlicher Mitarbeiter des Investment-Teams kommt uns hier zugute. Dank einer durchschnittlichen Kapitalmarkterfahrung von mehr als 15 Jahren können unsere Fondsmanager diese Research-Ergebnisse mit hohen Freiheitsgraden und voller Performanceverantwortung in den Fonds erfolgreich umsetzen. Auch in volatilen Marktphasen erzielen wir so überdurchschnittliche Anlageergebnisse, ohne dabei die Risiken

aus den Augen zu verlieren.

Was sind Ihre Ziele für die nächsten zehn Jahre?

Wir streben für unsere Investmentfonds eine dauerhafte Zugehörigkeit zum ersten Quartil ihrer jeweiligen Peer Group an. Bei Spezialfonds möchten wir unsere Kundenbasis beständig erweitern. So wollen wir unter anderem bei berufsständischen Versorgungswerken eine führende Marktstellung in Deutschland erreichen - und zwar sowohl in puncto Performance als auch bei den Assets

under Management.

Das Interview führte Claudia Weippert-Stemmer.

Börsen-Zeitung, 26.02.2014, Autor Claudia Weippert-Stemmer, Nummer 39, Seite B 22, 520 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2014039810&titel=Nur-wer-dasselbe-Ziel-hat,-geht-den-Weg-gemeinsam
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