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Redaktion

Aufsicht über DekaBank wird hohe Relevanz beigemessen

bn Frankfurt - Sieben deutschen Banken wird die besondere Aufmerksamkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) zuteil, wenn die Notenbank im kommenden Monat die direkte Aufsicht über die wichtigsten Banken Eurolands übernimmt: Die Deutsche Bank, die Commerzbank, LBBW, Helaba, DZ Bank, Nord/LB und die DekaBank hat die EZB innerhalb ihres künftigen Bankenaufsichtsapparats jener Generaldirektion I zugeordnet, welche sich ab dem 4. November um die 30 Banken kümmern soll, die besonders hohen Aufsichtsaufwand erfordern, wie die Börsen-Zeitung erfahren hat. Damit misst die EZB der Aufsicht über die DekaBank höhere Bedeutung bei als etwa der über die BayernLB, deren Bilanzsumme mit 252 Mrd. Euro gut doppelt so groß ist wie jene der Frankfurter.

Am Dienstag übernächster Woche wird die EZB die direkte Aufsicht über die 120 wichtigsten Banken Eurolands übernehmen. Intern werden die Zuständigkeiten im einheitlichen Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism, SSM) je nach Größe, aber auch nach Bedeutung, Risiko und dem mit der jeweiligen Bank verbundenen Aufsichtsaufwand auf die Generaldirektionen (DG) I und II verteilt. Die Abstufung in der Aufmerksamkeit der künftigen Aufseher spiegelt dabei die personelle Ausstattung wider. DG I soll sich mit rund 280 Mitarbeitern um die besonders relevanten 30 Banken kümmern, in DG II wiederum sind für die übrigen 90 Banken 195 Leute vorgesehen.

Unter den 120 Instituten, deren direkte Aufsicht die EZB übernimmt, stellen deutsche Banken mit 21 Häusern die größte Gruppe. Der Generaldirektion II sind dabei zugeordnet die Aareal Bank, die BayernLB, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Haspa, HSH Nordbank, Hypo Real Estate Holding, Landesbank Berlin, L-Bank, Landwirtschaftliche Rentenbank, Münchener Hypothekenbank, NRW.Bank, SEB AG, Volkswagen Financial Services sowie die WGZ Bank. Diese Liste weicht geringfügig ab von jener der deutschen Teilnehmer am EZB-Bilanztest. Auf ihr waren noch aufgeführt die IKB, die KfW Ipex-Bank sowie die Finanzgruppe W & W. Diese Institute absolvieren zwar noch die Aktiva-Analyse der EZB samt Stresstest, sie sind inzwischen aber wieder vom Radar der künftigen Aufseherin verschwunden.

- Bericht Seite 3


Börsen-Zeitung, 22.10.2014, Autor Bernd Neubacher, Frankfurt, Nummer 202, Seite 1, 316 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2014202003&titel=EZB-legt-in-Deutschland-Fokus-auf-sieben-Banken
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