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Redaktion

WERTBERICHTIGT

Hat da jemand zu viel Ouzo getrunken? Griechenland steht am Rande des Staatsbankrotts. Dem Land läuft die Zeit davon, es muss bis April Reformen beschließen, um an womöglich überlebenswichtige Finanzhilfen zu gelangen. Und was macht die Regierung? Denkt darüber nach, ob sie deutsche Liegenschaften pfänden lässt. Das Goethe-Institut in Athen oder die Deutsche Schule in Thessaloniki - sag mal, geht's noch? Will die Regierung einen Bücherflohmarkt organisieren oder Dia-Projektoren verramschen? Selbst wenn Griechenland noch irgendwelche finanzielle Ansprüche gegen Deutschland geltend machen könnte, dann wäre jetzt sicherlich nicht der Moment dafür. Denn zum einen helfen derlei Forderungen keinen Deut weiter, um kurzfristig drohende Liquiditätsengpässe zu überwinden. Zum anderen machen sie es den Euro-Partnern noch schwieriger, in ihren Parlamenten die nötigen Mehrheiten für weitere Hilfen sicherzustellen. Und verschrecken die allerletzten Investoren. Wer soll dann eigentlich in die gepfändeten Büroimmobilien als Nachmieter einziehen?

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Börsen-Zeitung, 12.03.2015, Autor Detlef Fechtner, Nummer 49, Seite 8, 141 Wörter

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