Verlagsmitteilung:

Die Ausgabe Nr. 78 der Börsen-Zeitung erscheint am Mittwoch, dem 24. April 2019.
Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir ein frohes Osterfest.
Redaktion und Verlag

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Redaktion

Vorstand spricht von möglicher Verlagerung "Tausender von Mitarbeitern"

lz/bn/fcb Frankfurt - Die Deutsche Bank dringt auf Vorfestlegungen der Politik in den Brexit-Verhandlungen. Ohne die Einräumung eines Übergangszeitraums unabhängig vom Gesprächsergebnis würden die Finanzinstitute ansonsten selbst Fakten schaffen und "Tausende von Mitarbeitern" aus Großbritannien abziehen, sagte Regulierungsvorstand Sylvie Matherat auf dem Frankfurt Finance Summit: "Unsere Deadline rückt näher. Wir können aber nicht so lange warten, bis die Verhandlungen zu Ende geführt sind." Sie ließ keinen Zweifel daran, dass entsprechende Festlegungen schon in naher Zukunft getroffen werden müssten. Wegen der anstehenden Wahlen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland gehe zu viel Zeit verloren, beklagte sie.

Die Deutsche Bank beschäftigt rund 9 000 Mitarbeiter in Großbritannien. Müssen Mitarbeiter, die sich um Kunden in der EU kümmern, in der EU angesiedelt werden, müssen laut Matherat womöglich 2 000 Stellen verlagert werden. Würden die Aufseher zudem fordern, dass Banken bei der technischen Verlagerung des Clearingstandorts auch die nötigen Risikomanager vor Ort vorhalten müssten, "bedeutet das weitere 2 000 Mitarbeiter". Die technischen Vorbereitungen seien enorm und benötigten einen entsprechenden zeitlichen Vorlauf. Matherat: "Wir sprechen hier über Abermillionen von Transaktionen."

Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), mahnte auf der Veranstaltung effiziente Notfallpläne von Banken für den Fall von Cyberattacken an. Wie Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret ausführte, dauert es im Mittel 156 Tage, bis eine Bank merkt, dass jemand in ihr IT-System eingedrungen ist, und in zwei von drei Fällen wird sie darauf von Außenstehenden aufmerksam gemacht.

Im Rahmen des Frankfurt Finance Summit sind am Mittwochabend die "Fintech Germany Awards - Golden Garage" verliehen worden. Dabei wurden sechs Start-ups ausgezeichnet: Catana Capital, Liqid Asset Management, Raisin/Weltsparen, Bitbond, Clark und Centralway Numbrs. Den Preis vergeben in diesem Jahr zum zweiten Mal die Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt Main Finance und die WM Gruppe, die auch die Börsen-Zeitung herausgibt.

- Schwerpunkt Seite 5

Börsen-Zeitung, 27.04.2017, Autor Stephan Lorz/Bernd Neubacher/Franz Công Bùi, Frankfurt, Nummer 81, Seite 1, 292 Wörter

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