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ahe Brüssel - Nach Daimler, Volvo/Renault und weiteren Konzernen hat die EU-Wettbewerbsbehörde jetzt auch Scania wegen ihrer Beteiligung an einem Lkw-Kartell zu einer hohen Geldbuße verdonnert. Die schwedische VW-Tochter soll 880 Mill. Euro zahlen, weil sie zusammen mit fünf Konkurrenten 14 Jahre lang Verkaufspreise abgesprochen haben soll. Auch die Weitergabe von Kosten für die Entwicklung neuer Technologien zur Emissionsbegrenzung an die Kunden war unter den Lkw-Herstellern abgestimmt worden. Einen Zusammenhang mit dem Dieselskandal hatte die Brüsseler Behörde allerdings nicht gefunden. Die EU-Kommission hatte den übrigen Mitgliedern des Kartells, das bei schweren und mittelschweren Lastkraftwagen in Europa auf einen Marktanteil von 90 % kam, bereits im Juli 2016 ein Rekordbußgeld von insgesamt 2,93 Mrd. Euro auferlegt. Scania war damals nicht bereit gewesen, sich an einem Vergleich zu beteiligen, weshalb sich die Entscheidung verzögerte. Der Konzern kündigte an, gegen den EU-Beschluss "in vollem Umfang" Berufung einzulegen.

- Bericht Seite 7

Börsen-Zeitung, 28.09.2017, Autor Andreas Heitker, Brüssel, Nummer 187, Seite 1, 149 Wörter

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https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2017187001&titel=EU-verdonnert-VW-Tochter-Scania-zu-Kartellstrafe
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