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Redaktion

Finanzchef setzt auf etablierten Bankenkreis - Bei Tele Columbus auf der Lauer

hei Frankfurt - United Internet ist auch nach dem Erwerb des Webhosters Strato und der Übernahme von Drillisch "für Zukäufe weiterhin offen", wie Finanzchef Frank Krause im Gespräch mit der Börsen-Zeitung sagte. Am finanziellen Spielraum scheitert es nicht. Ende 2017 rechnet der Manager mit Nettofinanzverbindlichkeiten von etwa 1,8 Mrd. Euro", die dem zweifachen operativen Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) entsprechen, so dass der Leverage nicht höher sei als zu Jahresbeginn. Seinen "Wohlfühlfaktor" bezifferte Krause mit "um die 3".

Es sei "kein Geheimnis, dass wir einen sehr guten Kapitalmarktzugang haben", sagte er weiter. Hilfreich sei dabei auch die Zusammenarbeit mit einem "langjährig etablierten Bankenkreis". Dies schaffe "Vertrauen und damit attraktive Konditionen". Dabei hat United Internet zuletzt vor allem auf den Schuldscheinmarkt gesetzt, auf dem zwei Darlehen über insgesamt 1,1 Mrd. Euro aufgenommen wurden. Bei diesem Instrument sei man "durch die enge Zusammenarbeit mit Landesbanken sehr gut aufgestellt", betonte Krause.

Geld hat United Internet kürzlich in die Hand genommen, um die Beteiligung bei Tele Columbus auf 28,5 % aufzustocken. Krause sitzt dort inzwischen im Aufsichtsrat, um sich ein genaueres Bild von dem Unternehmen zu machen. Der Internet-Konzern hatte bereits beim Einstieg im Dezember 2016 den "strategischen" Charakter der Beteiligung betont. Für die Aufstockung wurde dem Unternehmen ein Paket angeboten. "Sich ergebende Opportunitäten schauen wir uns immer sehr sorgfältig an", betonte der Finanzchef. United Internet wolle bei der Konsolidierung der Branche das Heft des Handelns in der Hand behalten.

Im Geschäftsbereich Applications sind die Umbauarbeiten nach dem Einstieg von Warburg Pincus nicht beendet. Die Sparte, für die ein Börsengang geplant ist, hat aus der Sicht des Managers "noch einige Hausaufgaben zu erledigen". Dabei geht es nach einer Reihe von Akquisitionen im In- und Ausland um eine "Plattformkonsolidierung", die die Kosten senken soll. Krause betonte indes die hohe Profitabilität des Geschäftsbereichs. Hier bestehe "kein Handlungsbedarf". Die IPO-Story werde sich daher primär um Wachstumsperspektiven drehen. Weitere Akquisitionen vor allem im europäischen Ausland schloss er nicht aus.

- Gespräch Seite 8

Börsen-Zeitung, 07.10.2017, Autor Heidi Rohde, Frankfurt, Nummer 193, Seite 1, 322 Wörter

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