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Redaktion

Die vor einem IPO stehende Fondstochter soll durch Zukauf gestärkt werden

sto Frankfurt - Die Deutsche Bank richtet ihren Blick derzeit verstärkt nach Großbritannien und sucht nach Zukaufmöglichkeiten für ihre Fondstochter, die an die Börse gebracht werden soll. Nach Informationen der Börsen-Zeitung geht es um eine kleinere Transaktion, um die dortige Lücke, die mit dem Verkauf der früheren Aktivitäten an Aberdeen 2005 entstanden ist, wenigstens etwas wieder aufzufüllen. Die Deutsche Bank wollte auf Anfrage am Donnerstag dazu keine Stellung beziehen.

Großbritannien ist in Europa der fünftgrößte Assetmanagementmarkt. Trotz des Brexits wird das hauptsächlich in London betriebene Fondsgeschäft weiterhin global eine zentrale Rolle einnehmen. Während andere Fondsgesellschaften, die international tätig sind, in UK stark vertreten sind, ist die Deutsche Asset Management dort unterrepräsentiert.

Die Deutsche Bank will ein Viertel der Anteile ihrer Tochter an die Börse bringen und hofft auf einen Emissionserlös von 2 Mrd. Euro. Das Initial Public Offering (IPO) ist für die erste Jahreshälfte geplant. Derzeit läuft die Roadshow für den Börsengang der Vermögensverwaltungssparte bei Kunden der Deutschen Bank auf der ganzen Welt. Diese sollen als Investoren gewonnen werden.

Am Donnerstag veröffentlichte die Deutsche Bank in einem aktuellen Kapitalmarktbericht zusätzliche Informationen zum geplanten Börsengang. Die Fondstochter soll unter der Traditionsmarke DWS an die Börse geführt werden und zuvor in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) umgewandelt werden. Diese Absicherung der Machtposition der Deutschen Bank bei ihrer Vermögensverwaltungssparte sowie die damit zusammenhängende Beschneidung der Mitspracherechte der potenziellen neuen Aktionäre hatte bereits für Kritik gesorgt. Daher wird damit gerechnet, dass Investoren einen Abschlag auf den Emissionspreis verlangen werden.

Die Aussichten auf einen Zukauf in Großbritannien, dem so wichtigen europäischen Fondsstandort, wäre somit ein Punkt, der bei der Werbetour sicherlich für gute Stimmung sorgen könnte. Bis 2005 war die Deutsche Bank im britischen Fondsgeschäft stark vertreten gewesen, hatte aber dieses Geschäft weitgehend an Aberdeen verkauft.

- Bericht Seite 5

Börsen-Zeitung, 26.01.2018, Autor Silke Stoltenberg, Frankfurt, Nummer 18, Seite 1, 292 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2018018007&titel=Deutsche-Bank-sondiert-in-London
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