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Redaktion

Emissionsankündigung der DWS wird am Montag erwartet

sto Frankfurt - Bei der Deutschen Bank entscheidet der Vorstand noch im Laufe dieser Woche, ob am kommenden Montag der Startschuss für den Börsengang der Fondstochter fällt. Dies verlautete aus Finanzkreisen. Bei der Bank gab es auf Anfrage keinen Kommentar. Sobald das positive Votum des Vorstands erfolge, werde am Montag die Emissionsankündigung (Intention to Float) veröffentlicht, berichteten Insider. Wie im Falle von Siemens bei der Sparte Medizintechnik setzt die Deutsche Bank auf eine reine Sekundärplatzierung, aus der der Mutter der Erlös zufließt. Anzeichen sprechen dafür, dass der Börsengang (Initial Public Offering, IPO) bereits in der Woche ab dem 19. März erfolgen könnte.

Die Deutsche Bank rechnet mit einer Bewertung von 6 bis 8 Mrd. Euro für ihr Fondsgeschäft, das Nicolas Moreau führt, und will davon ein Viertel an die Börse bringen. Wie viele Anteile es konkret werden und zu welchem Preis, werden die Gespräche mit den Investoren ergeben, die nach der Emissionsankündigung folgen. Zwei Wochen später werden die Preisspanne und weitere Details im Börsenprospekt veröffentlicht. Von einer klassischen Kapitalerhöhung sei vorerst abgesehen worden, weil es keinen akuten Geldbedarf für Investitionen oder Akquisitionen bei der Deutschen Asset Management gebe, hieß es. Bis Ende dieser Woche wird sich der Bankvorstand noch einmal einen Gesamtüberblick verschaffen müssen, ob der Countdown zum Börsengang tatsächlich eingeläutet werden kann. Dabei wird überprüft, ob der Stand der Vorbereitung hinreichend ist, ob die interne Bewertung so hoch ausfällt wie erhofft und ob die Lage an den Kapitalmärkten günstig ist.

Die Fondstochter soll unter dem zwischenzeitlich verdrängten Traditionsnamen DWS an die Börse gebracht werden. Zuvor erhält sie die Struktur einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), womit die Deutsche Bank auch nach dem Börsengang ihre Machtposition im eigenen Fondsgeschäft gegenüber den neuen Aktionären zementiert. Dies hatten hierzulande bereits potenzielle Investoren, Aktionärsvertreter und die Analystenvereinigung DVFA kritisiert. Daraufhin hatte die Deutsche Bank mit einer kleinen Anpassung reagiert: Neben dem Aufsichtsrat wird ein weiteres Gremium, das Joint Committee, Aktionären Mitwirkung ermöglichen.

- Berichte Seite 2

Börsen-Zeitung, 21.02.2018, Autor Silke Stoltenberg, Frankfurt, Nummer 36, Seite 1, 320 Wörter

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