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Redaktion

IMP-INDEX -- DER INDUSTRIEMETALLPREIS-INDEX
IMP-Index sinkt von Mai bis August um 7 Prozent - Zink-Notierung bricht ein
Von Hubertus Bardt, Köln *)

Die Sommermonate haben deutschen Verarbeitern von Metallen wie Kupfer und Aluminium deutliche Entlastungen gebracht, denn die Kurspfeile an den internationalen Metallmärkten zeigten zuletzt klar nach unten. Die anhaltende Abwertung des Euro im Vergleich zum Dollar hat den Trend zu niedrigeren Rechnungen für Unternehmen, die in Euro rechnen, allerdings gebremst. Nach einem leichten Preisanstieg im Juni sanken die Metallpreise vor allem im Juli wieder deutlich. Im August setzte sich diese Abwärtsentwicklung etwas langsamer fort.

Berechnungspause

Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index), der nach zweimonatiger Berechnungspause infolge einer Überarbeitung des Datenangebots der Weltbank nun wieder vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW Köln) ermittelt wurde, ergab, dass das Barometer zwischen Mai und August insgesamt um 24 Punkte auf 322,9 Zähler gefallen ist. Das entspricht einem Rückgang um 6,9 %. Allein im Juli fiel der Index um 7,3 % oder 25,6 Punkte - so stark wie seit Oktober 2011 nicht mehr. Vom Rekordhoch bei 448 Punkten (Februar 2011) ist der IMP-Index inzwischen 28 % zurückgekommen.

Euro bremst Verbilligung

Ohne die Aufwertung des Euro wäre der Rückgang der Metallkosten für Verarbeiter im Inland noch höher ausgefallen. Bei einem stabilen Wechselkurs wäre der IMP-Index, der die Entwicklung der wichtigsten Importmetalle nach Deutschland abbildet, um 9 % gesunken. Aber auch so liegt der Indexwert wieder auf dem Niveau vom Sommer 2017. Der zeitweilige Anstieg auf rund 350 Punkte wurde mit dem Kursrückgang im Juli vollständig ausgeglichen.

Auf den in Dollar abrechnenden Weltmärkten waren teilweise deutlich zweistellige Kursabschläge zu beobachten. Der Zinkpreis brach im Dreimonatsvergleich um fast 18 % ein, Blei gab um 13 % nach. Die Notierungen der beiden Indexschwergewichte Aluminium und Kupfer fielen um jeweils rund 11 %. Gegen den Trend etwas teurer wurde lediglich Eisenerz, für das der Preis um knapp 2 % stieg. Im Vorjahresvergleich hingegen hat sich Eisenerz mit 12 % immer noch überdurchschnittlich stark verbilligt.

*) Der Autor ist Geschäftsführer des IW in Köln und Leiter des Wissenschaftsbereichs.

Börsen-Zeitung, 11.09.2018, Autor Hubertus Bardt, Köln, Nummer 174, Seite 8, 319 Wörter

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