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AKTIEN
Bayer größter Dax-Verlierer - Debenhams schwach

dm Frankfurt - An den Aktienmärkten in Europa hat trotz Sorgen um eine Ausweitung der Handelskonflikte eine festere Tendenz überwogen. Der Dax gewann 0,2 % auf 11 986 Punkte, vermochte damit aber die im Tagesverlauf zeitweise überschrittene Marke von 12 000 nicht zu halten.

Die Rückkehr der Risikofreude im italienischen Markt (vgl. Text links) führte zu Kursgewinnen in Bankaktien mit starkem Bezug zu Italien. Intesa Sanpaolo stiegen in Mailand um 4,5 % auf 2,37 Euro und Santander in Madrid um 1,8 % auf 4,25 Euro. In Frankfurt stiegen Commerzbank um 2,3 % auf 8,40 Euro. Im Markt wurde auf Übernahmefantasie verwiesen. So hatte sich der frühere Deutsche-Bank-Chef Joe Ackermann für die Schaffung größerer Banken in Europa ausgesprochen. Deutsche Bank gaben um 0,5 % auf 9,58 Euro nach. Der Chairman der italienischen Großbank Unicredit, Fabrizio Saccomanni, hatte am Samstag erklärt, sein Haus werde in einem neuen Geschäftsplan für 2019 alle verfügbaren Optionen hinsichtlich Wachstum einbeziehen. Unicredit stiegen 5,2 % auf 13,61 Euro.

Weiter unter Druck standen die Aktien von Bayer, die um 1,4 % auf 72,44 Euro sanken. Am Markt wurde auf die Sorge verwiesen, wonach die drohenden Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der neu zugekauften Tochter Monsanto größer als vom Unternehmen bisher eingeschätzt sein könnten. Nach einem Tweet von US-Präsident Donald Trump standen zu Handelsbeginn auch Halbleiterwerte wie Infineon (+ 0,4 % auf 20,17 Euro) unter Druck, sie erholten sich aber rasch. Trump hatte mit Blick auf Apple erklärt, es müsse künftig mehr in den USA produziert werden.

In London fielen Debenhams um 10,2 % auf 11,50 Pence. Die in Schwierigkeiten steckende Warenhauskette prüfe ein Company Voluntary Agreement und die Schließung von Geschäften.

Börsen-Zeitung, 11.09.2018, Autor Dietegen Müller, Frankfurt, Nummer 174, Seite 14, 272 Wörter

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