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Redaktion

AKTIEN
Dax verliert 0,1 Prozent - Fusionsfantasie schiebt Commerzbank an - K+S muss Produktion weiter drosseln

dm Frankfurt - Anhaltende Sorgen wegen einer Eskalation der Handelskonflikte haben die Aktienmärkte am Dienstag belastet. Der Leitindex der Börse in Schanghai hat auf dem niedrigsten Stand seit zweieinhalb Jahren geschlossen. Demgegenüber ist der ZEW-Index im September überraschend gestiegen. Börsenprofis würden wegen nachlassender Sorgen über einen weltweiten Handelskrieg optimistischer auf die deutsche Konjunktur schauen, hieß es zur Begründung. Am Ende vermochte der Dax nicht über die Marke von 12 000 Punkten vorzurücken und fiel um 0,1 % auf 11 970 Punkte. Die Benchmark der Eurozone, der Euro Stoxx 50, schloss 0,1 % höher bei 3 312 Zählern.

Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Aktien der Commerzbank, die um 2,3 % auf 8,60 Euro zulegten. Laut "Spiegel" findet die Idee einer Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank immer mehr Befürworter: So könne sich nicht nur Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) mittlerweile einen Zusammenschluss der beiden Großbanken vorstellen, sondern auch die Führungszirkel der beiden Finanzinstitute um Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing und den Commerzbank-Vorstandsvorsitzenden Martin Zielke seien dafür offen, hieß es unter Berufung auf Insider. Deutsche Bank stiegen um 0,5 % auf 9,62 Euro.

Demgegenüber verloren die Aktien des Halbleiterherstellers Infineon 1,9 % auf 19,79 Euro. Am Markt wurde auf die Ankündigung einer Übernahme der US-Gesellschaft Integrated Device Technology durch den japanischen Konkurrenten Renesas für 6,7 Mrd. Dollar durch verwiesen. Infineon werde daraus im Automotive-Markt ein großer Konkurrent entstehen.

Unter Druck blieben wie schon in den Vortagen Bayer (-2,9 % auf 70,34 Euro). Die Aktien des Pharma- und Agrarkonzerns fielen erstmals seit Februar 2013 zeitweise unter die Marke von 70 Euro. In einer Woche haben sie damit fast 12 % verloren und vom Jahreshoch im Juni rund 40 %. Hier belasten anhaltende Sorgen im Markt um mögliche Schadenersatzzahlungen im Zusammenhang mit einem Unkrautvernichtungsmittel der neu zugekauften US-Gesellschaft Monsanto. Laut der französischen Investmentbank Exane BNP gehen derzeit gleich von mehreren Konzernsegmenten Risiken aus. Diese spiegelten sich im Aktienkurs zwar bereits wider, es fehle aber an positiven Impulsen für den Kurs.

Unter den Nebenwerten fielen Fielmann ohne besondere Nachrichten mit einem Minus von 4,8 % auf 52,85 Euro auf. Zuletzt hatte die Brillenkette mit schwächeren Zahlen als erwartet die Investoren verschreckt, das Unternehmen hat bisher aber seine Prognose für 2018 bestätigt. Die Aktien von K+S fielen um 2,6 % auf 17,94 Euro. Wegen des Niedrigwassers in der Werra muss nun auch die Kaliproduktion in Hattorf unterbrochen werden. Seit dem 27. August steht die Produktion in Wintershall still. Pro Werk soll der Stillstand pro Tag das Unternehmen bis zu 1,5 Mill. Euro kosten.

Börsen-Zeitung, 12.09.2018, Autor Dietegen Müller, Frankfurt, Nummer 175, Seite 13, 416 Wörter

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