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Redaktion

Fed-Chef: Leitzins etwas unterhalb des neutralen Niveaus

ck Frankfurt - Eine Rede des Fed-Chairman Jerome Powell hat dem Euro und den Aktien am Mittwochabend kräftigen Auftrieb verliehen. Die Gemeinschaftswährung reagierte mit einem Sprung von rund 1,1280 bis auf 1,387 Dollar. Powell erklärte, dass sich der US-Leitzins etwas unterhalb des neutralen Niveaus befinde, auf dem er das Wirtschaftswachstum weder stimuliere noch dämpfe. Damit schürte Powell Erwartungen, dass die amerikanischen Währungshüter ihren Leitsatz möglicherweise nicht ganz so stark erhöhen werden, wie das zuvor erwartet wurde. Zuletzt wurde der Euro mit einem Aufschlag von 0,7 % bei 1,1372 Dollar gehandelt.

An der Wall Street stieg der S&P 500, der zuvor bei 2 695 gelegen hatte, bis auf 2 727 und lag am europäischen Abend mit einem Plus von 1,5 % bei 2 723 Zählern. Nachdem der Dax zur Haupthandelszeit mit einem Minus von 0,1 % bei 11 299 geschlossen hatte, notierte der Dax-Future am Abend bei 11 378 Zählern.

Auch an den Edelmetallmärkten kam es zu starken Reaktionen. Die Feinunze Gold zog, ausgehend von rund 1 213,50, bis auf 1 226 Dollar an. Zuletzt lag sie mit einem Plus von 0,7 % bei 1 224 Dollar. Palladium sprang auf ein Rekordhoch von 1 186 und notierte am Abend mit einem Gewinn von 2,8 % bei 1 183 Dollar.

Die Rohölpreise tendierten schwächer. Die Notierung der Nordseesorte Brent gab 1,2 % auf 59,49 Dollar ab. Gedrückt wurden die Preise unter anderem von einem über Erwarten deutlichen Anstieg der US-Lagerbestände um 3,6 Mill. Barrel. Der Konsens hatte lediglich einen Zuwachs von rund 800 000 Barrel erwartet. Zudem gab es Signale, dass die großen Ölförderländer bezüglich einer Senkung der Produktion uneins sind. Aus der Opec nahestehenden Kreisen war zu hören, es werde eine Kürzung um 1,4 Mill. Barrel pro Tag angestrebt. Allerdings hieß es auch, dass sich Russland einer so deutlichen Kürzung widersetze.

- Bericht Seite 6

Börsen-Zeitung, 29.11.2018, Autor Christopher Kalbhenn, Frankfurt, Nummer 230, Seite 1, 301 Wörter

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