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Die Ausgabe Nr. 78 der Börsen-Zeitung erscheint am Mittwoch, dem 24. April 2019.
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Redaktion

Finanzdienstleister folgt auf KPMG

igo Stuttgart - Nach Helaba, KfW, Commerzbank und Deutsche Bank setzt künftig auch der Finanzdienstleister Wüstenrot & Württembergische (W&W) auf EY als Wirtschaftsprüfgesellschaft. Das bestätigte ein W&W-Sprecher der Börsen-Zeitung auf Anfrage. Demnach werde ab 2020 EY anstelle von KPMG für alle Prüfungsleistungen innerhalb des W&W-Konzerns zuständig sein. Teile von W&W sind die Bausparkasse Wüstenrot sowie die Württembergische Versicherung.

Der Wechsel erfolgt aufgrund einer Änderung einer EU-Richtlinie im Jahr 2014. Sie sieht bei Kreditinstituten und Versicherern seither eine externe Rotation des Abschlussprüfers mindestens alle zehn Jahre vor. KPMG hatte die Bücher von W&W seit dem Geschäftsjahr 2011 geprüft. Laut Geschäftsbericht erhielt KPMG 2017 rund 5,9 Mill. Euro von W&W, davon entfielen 4,5 Mill. Euro auf Abschlussprüfungsleistungen.

2018 hatte sich EY bereits die Prüfmandate von Helaba, KfW und Commerzbank gesichert und mit der Deutschen Bank auch das wohl prestigeträchtigste Mandat im Bankenbereich (vgl. BZ vom 27.10.2018). Allianz, Hannover Rück und Talanx werden künftig indes von PwC geprüft. Die meisten Mandate verlor KPMG, die auch die Deutsche Bank geprüft hatte, durch die Wechsel. KPMG hatte zuvor die mit Abstand meisten Banken und Versicherer geprüft.

Ein verlorenes Prüfmandat muss für die Gesellschaften finanziell nicht unbedingt nachteilig sein. Das Beratungsgeschäft ist in der Regel deutlich lukrativer. Allerdings wurden Beratungsleistungen bei Unternehmen, die man gleichzeitig auch prüft, durch die im Zuge der Finanzkrise gestrafften EU-Vorgaben von 2014 erschwert.

Börsen-Zeitung, 12.02.2019, Autor Isabel Gomez, Stuttgart, Nummer 29, Seite 3, 220 Wörter

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https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2019029021&titel=EY-prueft-ab-2020-auch-W-W
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