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Redaktion

Grandke unterstützt Pläne für großes Zentralinstitut - "Schleweis muss liefern"

ski Frankfurt - Die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen mit 49 Sparkassen und der Landesbank Helaba unterstützt die Idee, ein größeres Zentralinstitut für die öffentlich-rechtliche Gruppe zu bauen. Man setze sich mit dem Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Helmut Schleweis, konstruktiv auseinander, sagte der Präsident des hessisch-thüringischen Regionalverbandes SGVHT, Gerhard Grandke, auf der Bilanzpressekonferenz. Für die Schaffung einer im Vergleich zu den heutigen Landesbanken deutlich redimensionierten bundesweiten Girozentrale bedürfe es einer "Koalition der Willigen", sagte Grandke und forderte "den großen Vorsitzenden" Schleweis, der an der Spitze des Aufsichtsrats beziehungsweise Verwaltungsrats der beiden komplett sparkasseneigenen Häuser Berlin Hyp und DekaBank steht, mehrfach auf, seinen Worten Taten folgen zu lassen. "Wer das Große will, muss liefern", sagte er.

Grandke, der dem Verwaltungsrat der Helaba vorsitzt, ließ durchblicken, dass sein Plädoyer für die Schaffung einer "Superlandesbank" angesichts des Widerstands in Bayern und Baden-Württemberg auf eine Dreierlösung aus Berlin Hyp, DekaBank und Helaba hinauslaufen könnte, so denn der DSGV und die Sparkassen auch der anderen Regionen mitspielen sollten. "Wenn Deka und Berlin Hyp ins Schaufenster gestellt würden, wäre die Helaba auch sehr schnell im Schaufenster", sagte er und kritisierte zugleich, dass dies nicht schon im Zuge des Bietungsprozesses für die Nord/LB geschehen sei. Die Helaba habe als einziges Haus der öffentlich-rechtlichen Gruppe immerhin ein unverbindliches Angebot für die Nord/LB abgegeben. Hier hätten nach Ansicht Grandkes auch Berlin Hyp und Deka Flagge zeigen sollen. Eine Fusion von Helaba und Nord/LB, für die eine Beteiligungslösung des DSGV in Arbeit ist, schloss er definitiv aus. Der Beitrag zur Auffanglösung kostet die hessisch-thüringische Gruppe insgesamt rund 100 Mill. Euro.

Eine neuerliche Absage an die Superlandesbank kam am Donnerstag aus Stuttgart. Er habe bisher kein überzeugendes Argument für ein solches Spitzeninstitut gesehen, sagte LBBW-Chef Rainer Neske. Konsolidierung sei nicht immer eine Erfolgsgeschichte.

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Börsen-Zeitung, 01.03.2019, Autor Bernd Wittkowski, Frankfurt, Nummer 42, Seite 1, 298 Wörter

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