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Redaktion

Erleichterung über Absage an No Deal - Handelssorgen bremsen Dax

dm Frankfurt - Die Aktienmärkte haben am Donnerstag ungeachtet verschiedener politischer Risikofaktoren höher geschlossen. Der Dax stieg in Frankfurt um 0,1 % auf 11 587,5 Punkte. Besser schnitt die Benchmark der Eurozone, der Euro Stoxx 50, ab, der um 0,6 % auf 3 342 Punkte zulegte und damit ein Fünfmonatshoch erreichte. Als Grund wurde auf die Abstimmung im britischen Parlament am Mittwochabend verwiesen, wo die Abgeordneten mehrheitlich gegen einen No-Deal-Brexit gestimmt hatten.

Das schwächere Abschneiden des Dax wurde auf die vergleichsweise stärkere Exportlastigkeit der darin enthaltenen Unternehmen zurückgeführt. Hier belastete vor allem eine Meldung, wonach ein für Ende März geplantes Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping nun frühestens im April stattfinden soll. Darüber hinaus belasteten Abgaben in Lufthansa und Wirecard. Der Zahlungsverkehrsdienstleister hatte erklärt, eine interne Untersuchung habe einen in Singapur arbeitenden Manager von Vorwürfen der Bilanzmanipulation entlastet. Laut Medienberichten soll aber das Indien-Geschäft in den Fokus der Singapurer Ermittler geraten sein. Wirecard sagte, die Inhalte bezüglich des Kaufs eines indischen Ticketvermarkters seien nicht neu und bereits mehrfach auch durch externe Prüfungen widerlegt. Doch verloren die Papiere nachbörslich an Boden.

Am Devisenmarkt notierte das Pfund gegenüber dem Euro nach den Gewinnen am Mittwoch leicht schwächer auf 0,8514 Euro. Die chinesische Währung stand im Offshore-Handel unter Druck und verlor gegenüber dem Dollar rund 0,5 % auf 6,7353 Yuan. Am Ölmarkt übersprang der Preis für ein Barrel der Sorte Brent Crude zeitweise die Marke von 68 Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit November. Das Ölkartell Opec hat eine Förderkürzung über Juni hinaus avisiert.

- Berichte Seiten 6, 18

Börsen-Zeitung, 15.03.2019, Autor Dietegen Müller, Frankfurt, Nummer 52, Seite 1, 261 Wörter

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