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Redaktion

Entspannungssignale im Handelsstreit - Griechische Renditen im Sinkflug

dm Frankfurt - Ein steigender Risikoappetit hat am Montag die Aktienkurse nach oben und die Anleihekurse nach unten getrieben. Der Dax legte zu Beginn der verkürzten Handelswoche vor Ostern in dünnem Handel um 0,2 % auf 12 020,3 Punkte zu und überschritt damit wieder die Schwelle von 12 000 Punkten. Die Benchmark der Eurozone, der Euro Stoxx 50, ging mit einem kleinen Plus von 0,1 % auf 3 450,5 Zählern aus dem Handel. Dazu beigetragen haben zuversichtlichere Einschätzungen der Weltkonjunktur sowie Entspannungssignale im Handelsstreit zwischen den USA und China.

Laut der Großbank UBS preisen die globalen Aktienmärkte nun gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Sicht von zwölf Monaten eine Beschleunigung des globalen Wirtschaftswachstums um 50 Basispunkte ein. Würden die vorlaufenden Einkaufsmanagerindizes als Basis für eine Prognose genommen, sei im historischen Vergleich betrachtet ein weiterer Anstieg der Aktienmärkte wahrscheinlich. Die gestiegene Risikoneigung der Investoren spiegelte sich gestern auch teilweise in sinkenden Anleihekursen. Die Rendite der zehnjährigen griechischen Staatsanleihen fiel bis auf 3,27 % zurück und damit auf den tiefsten Stand seit September 2005. Das damalige Rekordtief wurde bei 3,203 % am 22. September 2005 erreicht. Am Markt kursierten Spekulationen, Hellas könnte womöglich bald einen Betrag aus einem Hilfskredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus der Zeit der Staatsschuldenkrise zurückzahlen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg zeitweise bis auf 0,08 %, blieb zuletzt aber nahezu unverändert bei 0,05 %.

Am Devisenmarkt gerieten Währungen aus sicheren Häfen wie Japan unter Druck. Die auf ein Zehnjahreshoch gestiegene Arbeitslosenquote in der Türkei und damit verbunden Sorgen um den Zustand der Wirtschaft am Bosporus setzten dagegen die türkische Lira unter Druck.


Börsen-Zeitung, 16.04.2019, Autor Dietegen Müller, Frankfurt, Nummer 74, Seite 1, 265 Wörter

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