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Redaktion

Handelskonflikt verunsichert Aktienanleger - Türkische Finanzmärkte schwach

ck Frankfurt - Die Furcht vor einer Eskalation des Handelskonflikts hat die Aktienmärkte auch am Dienstag im Griff gehabt. Der Dax fiel bis auf 12 057 und schloss mit einem Minus von 1,6 % bei 12 093 Zählern. Für zusätzliche Verunsicherung sorgte am Nachmittag die Nachricht, dass die EU für Italien ein Haushaltsdefizit im kommenden Jahr von 3,5 % erwartet. Der Mailänder FTSE Mib, der zunächst bis auf 21 555 gestiegen war, beendete den Handel mit einem Minus von 1,1 % bei 21 178 Zählern.

Noch stärker wirkte die Defizitprognose an den Anleihemärkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank um 5 Stellen auf -0,04 %. Die Rendite der zehnjährigen italienischen Staatsanleihe stieg um 1 Stelle auf 2,59 %. Nach einem Hoch von 1,1221 lag der Euro zuletzt mit einem Minus von 0,2 % bei 1,1171 Dollar.

Die Annullierung des Ergebnisses der Bürgermeisterwahl von Istanbul setzte die türkischen Finanzmärkte unter Druck. Die Währung des Landes sank bis auf 6,95 Lira und wurde zuletzt mit einem Verlust von 1,2 % bei 6,90 Lira pro Euro gehandelt. Sehr schwach waren auch die Anleihen des Landes. So büßte etwa die 2043 fällige Dollar-Anleihe bis zu fast 2 Prozentpunkte ein. Ihre Verzinsung, die am Vortag zuletzt bei 7,15 % gelegen hatte, erhöhte sich bis auf 7,35 %. Der Istanbuler Aktienindex BIST 100 büßte 1,6 % auf 91 482 Zähler ein.

Auch an den Rohstoffmärkten machten sich die Sorgen über den Handelskonflikt bemerkbar. So fiel die Notierung der Nordseeölsorte Brent um 2 % auf 69,85 Dollar. Der Kupferpreis näherte sich mit einem Minus von 0,9 % auf 6 177 Dollar dem in der vergangenen Woche markierten Zweieinhalbmonatstief von 6 150 Dollar.

An den Aktienmärkten stehen heute erneut Quartalszahlen im Fokus. Ihre Berichte legen u. a. Commerzbank, Fraport, Munich Re und Siemens vor.

- Berichte Seiten 6, 17 und 18

Börsen-Zeitung, 08.05.2019, Autor Christopher Kalbhenn, Frankfurt, Nummer 87, Seite 1, 299 Wörter

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