Dax Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 12.233,50+1,09% TecDax Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 2.822,50+1,03% Euro Stoxx 50 Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 3.426,50+1,12% US/Dow Jones Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 26.242,00+0,39% Gold: 1.347,14+0,55% EUR/USD: 1,1195-0,26%
Redaktion

Aktien unter Druck - Euro auf tiefstem Stand seit Mai 2017 - Ölpreis schwach

ku Frankfurt - Die Angst vor einem globalen Wirtschaftskrieg um die technologische Vorherrschaft zwischen den USA und China hat am Donnerstag für kräftige Reaktionen an den Kapitalmärkten gesorgt. Der Dax sackte um 1,8 % ab, er rutschte mit seinem Schlussstand von 11 952 Zählern deutlich unter die Marke von 12 000 Punkten. Der Euro Stoxx 50 büßte 1,8 % auf 3 327 Zähler ein.

Der ins Visier der Trump-Administration geratene chinesische Hochtechnologiekonzern Huawei bekommt immer größere Schwierigkeiten, nachdem sich jetzt auch der britische Chipdesigner ARM abwendet, der praktisch alle stromsparenden Prozessoren für Mobilgeräte entworfen hat. Die japanischen Konzerne Panasonic und Toshiba wollen ebenfalls nicht mehr an Huawei liefern. In China stimmt die Regierung die Bevölkerung auf einen langen und harten Handelskrieg ein und stellt ein Verbot der Exporte Seltener Erden an die USA in den Raum. Gleichzeitig wird in China diskutiert, ob China größere Mengen an US-Treasuries auf den Markt werfen soll.

US-Assets galten den Marktteilnehmern als sichere Häfen. So sank die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen mit 2,31 % auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2017. Die US-Zinsstrukturkurve fiel zwischen den Laufzeiten von drei Monaten und zehn Jahren in die Inversion zurück, was vielfach als Indikator einer Rezession gilt. Der Dollar erreichte den höchsten Stand seit zwei Jahren: Der Dollar-Index kletterte auf 98,37 Punkte. Der Euro fiel mit einem Tagestief von 1,1109 Dollar auf den niedrigsten Stand seit Mai 2017. Gesucht waren auch Bundesanleihen als sichere Assets. Die Rendite der zehnjährigen Titel sank bis auf -0,126 %.

Stark unter Druck geriet der Ölpreis. Brent Crude verbilligte sich um 5 % auf 67,44 Dollar je Barrel. US-Öl der Sorte WTI sackte sogar um 5,9 % auf 57,83 Dollar ab.

- Nebenstehender Kommentar

Berichte Seiten 9, 17 und 18

Börsen-Zeitung, 24.05.2019, Autor Dieter Kuckelkorn, Frankfurt, Nummer 99, Seite 1, 283 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2019099003&titel=Handelskrieg-erzeugt-Schockwellen
BZ Artikel twitternLinkedInXingFacebook



Serien zu Kapitalmärkte
Themendossiers zu Kapitalmärkte
Länderratings
Neue Produkte
Zusatztabellen zur Analyse "Geld oder Brief"


Termine des Tages
Dienstag, 18.06.2019

Ergebnisse
Adobe: 2. Quartal
Steinhoff: Jahr
Vapiano: Jahr (2018) und 1. Quartal

Presse- und Analystenkonferenzen
Oetker: Bilanz-PK

Hauptversammlungen
Bijou Brigitte
Controtec Sustainable
Deutsche Wohnen
Hamburger Hafen u. Logistik
Knorr-Bremse
Schaltbau
Wirecard




























22

0.127928 s