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Redaktion

Siebenjährige Anleihe Griechenlands stößt auf starke Nachfrage

ck Frankfurt - Die Befürchtung, dass es zu einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU kommen könnte, hat das Pfund am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit 27 Monaten gedrückt. Die Währung sank bis auf 1,2397 Dollar und wurde am Abend mit einem Verlust von 0,7 % bei 1,2405 Dollar gehandelt. Die Sorgen, dass es zu einem Hard Brexit kommen könnte, wurden von Äußerungen von Boris Johnson und seinem Rivalen um das Amt des Premierministers, Außenminister Jeremy Hunt geschürt. Beide erklärten, dass sie die sogenannte Backstop-Lösung für Nordirland, die Teil von Theresa Mays Brexit-Deal ist, nicht akzeptieren werden.

Auf eine sehr starke Nachfrage stieß eine 2,5 Mrd. Euro schwere Anleihe Griechenlands mit siebenjähriger Laufzeit. Dafür gaben Investoren Gebote für mehr als 13 Mrd. Euro ab. Zunächst um 2,1 % vermarktet, konnte das Papier zu einer Rendite von 1,9 % untergebracht werden. Bundesanleihen tendierten wenig verändert. In der zehnjährigen Laufzeit lag die Rendite zuletzt bei -0,29 % nach -0,30 %.

Die europäischen Aktienmärkte erhielten am Nachmittag durch positiv aufgenommene Quartalszahlen amerikanischer Großbanken Auftrieb. Der Dax schloss mit einem Plus von 0,4 % bei 12 431 Zählern. Spitzenreiter waren Deutsche Bank mit einem Gewinn von 4,3 %. Neben den Ergebnissen der US-Banken wurde die Aktie von der Ratingagentur Standard & Poor's gestützt, die sich zuversichtlich zum Umbau des Institutes äußerte.

Nach dem Stimmungstief vom Juni sind die Fondsmanager wieder zuversichtlicher. Das ergab die jüngste globale Fondsumfrage von Bank of America Merrill Lynch. Der Anteil der Fonds, die eine globale Wachstumsabschwächung erwarten, ist im Vergleich zum Juni von netto 50 % auf 30 % gesunken. Darüber hinaus haben die Fonds ihre Aktienengagements wieder deutlich erhöht.

- Berichte Seiten 13 und 14

Börsen-Zeitung, 17.07.2019, Autor Christopher Kalbhenn, Frankfurt, Nummer 134, Seite 1, 275 Wörter

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