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Redaktion

Investment von Liberty in Sunrise "unzureichend"

hei Frankfurt - Die Ankündigung von Liberty Global, sich im Zuge der geplanten Kapitalerhöhung mit bis zu 500 Mill. sfr am Schweizer Mobilfunkanbieter Sunrise zu beteiligen, besänftigt deren Großaktionär Freenet nicht. Freenet stellt sich weiterhin gegen die Übernahme der Liberty-Tochter UPC durch Sunrise, über die die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 23. Oktober abstimmen sollen.

Im Gespräch mit der Börsen-Zeitung beharrt Freenet-Chef Cristoph Vilanek darauf, dass der Kaufpreis "viel zu hoch" sei. Er bezeichnete anstelle der bisher gebotenen 6,3 Mrd. sfr einen Preis von 3,8 Mrd. sfr als fair. Das Investment von Liberty befindet er für "unzureichend", vor allem vor dem Hintergrund des Volumens der Kapitalerhöhung von 2,8 Mrd. sfr. Diese werde naturgemäß zu einem "gewaltigen Discount" am Markt untergebracht werden müssen, so dass Liberty dann relativ günstig an eine substanzielle Beteiligung kommen könne. Der Kabelkonzern will bis zu 7,8 % an Sunrise erwerben und strebt einen Board-Sitz an. Vilanek bezeichnete jeden Kaufpreis, der nicht binnen fünf Jahren zurückverdient werden könne, als nicht kalkulierbar und daher zu risikoreich.

- Bericht und Im Gespräch Seite 9

Börsen-Zeitung, 15.10.2019, Autor Heidi Rohde, Frankfurt, Nummer 197, Seite 1, 175 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2019197007&titel=Freenet-beharrt-auf-Preisnachlass-fuer-UPC
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