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hei Frankfurt - Mit einer Kürzung der Dividende um 10 Cent auf 0,60 Euro je Aktie für 2019 will die Deutsche Telekom steigenden Ausgaben Rechnung tragen und zugleich ihr seit zehn Jahren stabiles Rating absichern. Dies sagte Vorstandschef Tim Höttges in der Telefonkonferenz zum Quartalsergebnis des Konzerns. Die Botschaft erwischte die Anleger, die von Experten zuletzt auf eine Dividendenerhöhung eingestimmt worden waren, auf dem falschen Fuß. Die T-Aktie sackte in der Spitze um 4 % ab und ging mit -2,9 % auf 15,23 Euro aus dem Xetra-Handel.

Die 0,60 Euro je Aktie sollen zugleich die künftige Mindestdividende darstellen - unabhängig davon, ob T-Mobile US die Übernahme des Wettbewerbers Sprint gelingt oder nicht, so Höttges weiter. Er gab sich jedoch optimistisch, dass der Deal Anfang 2020 unter Dach und Fach gebracht werden kann. Nach neun Monaten verzeichnete die Telekom Ergebniszuwächse in allen operativen Segmenten. Die Jahresprognose für das Ebitda AL wurde um 0,2 auf 24,1 Mrd. Euro angehoben.

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Börsen-Zeitung, 08.11.2019, Autor Heidi Rohde, Frankfurt, Nummer 215, Seite 1, 163 Wörter

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