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cru Frankfurt - Im Bieterwettbewerb um die 15 Mrd. Euro schwere Aufzugssparte von Thyssenkrupp greift der Kaufinteressent Kone zu ungewöhnlichen Mitteln, um sich auf der Bieterliste nach oben zu schieben. Der finnische Aufzugshersteller bietet dem finanziell angeschlagenen Ruhrgebietskonzern eine Anzahlung von 3 Mrd. Euro, also etwa 20 %, auf den Kaufpreis an - flankiert von zusätzlichen Abmachungen, mit denen Kone das Risiko eines Fusionsverbots durch die Kartellwächter in Brüssel übernähme, wie es in Finanzkreisen heißt. Der Aufsichtsrat von Thyssenkrupp wird darüber am heutigen Mittwochnachmittag, einen Tag vor der Jahresbilanz, intensive Diskussionen mit der neuen Vorstandschefin Martina Merz führen.

"Es handelt sich weder um eine reine Break-up Fee noch um eine bloße Anzahlung, sondern um einen intelligenten Mittelweg dazwischen", sagte eine mit der Sache vertraute Person, ohne nähere Details der Vereinbarung zu nennen, die Thyssenkrupp angeboten wird. Kone wird bei dem Deal von der Bank of America Merrill Lynch beraten.

- Bericht Seite 7

Börsen-Zeitung, 20.11.2019, Autor Christoph Ruhkamp, Frankfurt, Nummer 223, Seite 1, 152 Wörter

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https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2019223001&titel=Aufsichtsrat-von-Thyssenkrupp-ringt-um-Kone-Offerte
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